Verlust von Gross­kunden bremst Wachstum bei Salt

Pascal Grieder steht seit Herbst 2018 an der Spitze von Salt.
Salt konnte im dritten Quartal 2019 den Umsatz leicht steigern. Der Umsatz der Nummer 3 im hiesigen Telekom-Markt stieg um 1,1 Prozent auf 265,4 Millionen Franken.
 
Der Betriebsgewinn (EBITDA) erhöhte sich im dritten Quartal auf 136,2 Millionen Franken nach 121,8 Millionen im Jahr davor. Unter dem Strich sank der Reingewinn der Salt-Muttergesellschaft Matterhorn Telecom von 61,5 Millionen auf aktuell 26,7 Millionen Franken.
 
Vergleicht man die neun Monate bis Ende September 2019 mit dem Vorjahreszeitraum ging der Umsatz hingegen um 1,2 Prozent zurück. Grund dafür ist nicht zuletzt der Verlust von Grossaufträgen. So telefonieren die Mobilfunkkunden von UPC und Coop nicht mehr über das Salt-Netz. Klammere man UPC/Coop-Effekte aus, dann wäre der Umsatz im dritten
Quartal um 5,5 Prozent in die Höhe geklettert und hätte nach neun Monaten um 2,4 Prozent zugelegt, teilt Salt mit.
 
"Wir machen gute Fortschritte bei der Umsetzung unserer Strategie, den Kunden im Premiumsegment den besten Preis zu bieten", sagt CEO Pascal Grieder in einer Mitteilung. Salt habe die Zahl der Mobilfunkkunden deutlich steigern können und bei Salt Fiber gebe es eine starke Nachfrage, was zu den guten Geschäftsergebnissen bei. "Zudem haben wir im B2B-Geschäft die Trendwende geschafft, konnten die Kundenzahl steigern und sehen in diesem Bereich noch grosses Wachstumspotenzial", schliesst der Salt-Chef. (kjo/Keystone-sda)