Sunrise hat mit Hilfe von Ispin ein SOC aufgebaut

40 IT- und Netzwerk-Spezialisten von Huawei wechseln zum Schweizer Telco.
 
Am 1. Oktober hat Sunrise in Opfikon ein Security Operations Center (SOC) eröffnet. Man habe damit angesichts der wachsenden Herausforderungen im Bereich Cybersecurity die Sicherheit zentralisiert, schreibt der Telco in einer Mitteilung. Sunrise verspricht sich dank des SOC einen besseren Schutz der eigenen Netzwerke und Systeme sowie jener der Kunden.
 
Im Zuge der Zentralisierung werden auch IT- und Netzwerkbetrieb-Funktionen bei Sunrise integriert, die bislang von Huawei wahrgenommen worden sind. Man habe dazu 40 Personen (FTE) von Huawei übernommen, wie Mediensprecher Rolf Ziebold gegenüber inside-channels.ch erklärt. Beim Bau und Betrieb des Mobilfunknetzes setze man nach wie vor ausschliesslich auf Huawei, unterstreicht er.
 
Die neuen Angestellten würden nicht nur im neuen SOC, sondern auch in anderen Schlüsselfunktionen angesiedelt. Die IT- und Netzbetriebs-Aufgaben seien früher praktisch überall getrennt organisiert worden, nun gingen sie fast nahtlos Hand-in-Hand, heisst es von Seiten Sunrise.
 
Partner beim Aufbau des SOC war der Schweizer Security-Spezialist Ispin, der in Bassersdorf selber eines betreibt. "Diese strategische Partnerschaft mit Sunrise ermöglicht es uns, unsere jahrelange Expertise im Bau und Betrieb von Security Operation Centers mit der Erfahrung und Professionalität von Sunrise als Telekommunikationsanbieter zu kombinieren", wird Antonio P. Sirera, CEO von Ispin, in der Mitteilung zitiert.
 
Die neuen Kompetenzen, die man im SOC aufgebaut habe, sollen nun in die Managed Services von Sunrise einfliessen, so Ziebold. (ts)