Sage Schweiz verkauft deutlich mehr Abonnemente

Umsatz stagniert, aber SaaS-Anteil wächst.
 
Die britische Sage Group hat Zahlen zu seinem Geschäftsjahr 2019, das am 30. September endete, veröffentlicht. Zu diesem Anlass gab auch Sage Schweiz einige Anhaltspunkte zum Geschäftsverlauf hierzulande bekannt.
 
Der Umsatz inder Schweiz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen. Aber Tobias Ackermann, Country Manager von Sage Schweiz, führt dies auf den Umstieg auf Subskriptionsmodelle zurück. "Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir den Fokus ganz bewusst auf die Nachhaltigkeit unseres Kerngeschäfts gelegt, da wir uns langfristig zu einer 'SaaS-Company' entwickeln", lässt er sich in einer Pressemitteilung zitieren. "Wir sind im Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben, da wir im 2. Halbjahr im Kundensegment 'Small' ausschliesslich auf unsere Subskriptionsangebote gesetzt haben und den Vertrieb von herkömmlichen Lizenzen in diesem Segment im Direktgeschäft eingestellt haben."
 
Um dies mit einer von Sage Schweiz genannten Zahl zu illustrieren: Der Umsatz mit Subskriptionsangeboten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Geschäftsjahr 2019 um 29 Prozent, im letzten Quartal sogar um 38 Prozent.
 
Gleichzeitig, so Sage Schweiz, habe man auch den Umsatz mit Dienstleistungen um 42 Prozent steigern können.
 
Die gesamte Sage Group erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,94 Milliarden Pfund, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Der operative Gewinn sank allerdings um 10,5 Prozent auf 382 Millionen Pfund, der Reingewinn um 10 Prozent auf 260 Millionen Pfund. (hjm)