Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 46 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
Adnovum-CTO Tom Sprenger geht
Tom Sprenger hat sich entschieden, Adnovum zu verlassen. "Nach fast 20 Jahren ist für mich jetzt der Zeitpunkt gekommen, eine berufliche Herausforderung ausserhalb des mir vertrauten Umfelds zu suchen", begründet er den Schritt. Sprenger startete bei Adnovum als Leiter des US-Geschäfts und trug zuletzt als CTO die Verantwortung für die gesamte Technologie-Strategie der Unternehmensgruppe. Es ist der zweite gewichtige Abgang eines langjährigen Mitarbeiters bei Adnovum innert kurzer Zeit. Ende Juli hatte die Firma mitgeteilt: "Chris Tanner hat sich entschieden, als CEO zurückzutreten."

166-Millionen-Zuschlag für Oracle Schweiz
An der Täfernstrasse 4, 5404 Baden-Dättwil darf man sich freuen: Die dort ansässige Oracle-Schweiz-Niederlassung kann dem Bund bis zu 166 Millionen Franken verrechnen. Die Summe verteilt sich auf einen Grundauftrag über 16 Millionen Franken und die Beschaffung der zugehörigen Optionen könnte bundesweit bis zu 150 Millionen Franken kosten. Der Zuschlag an Oracle umfasst Software, Hardware, Dienstleistungen, Wartung und Support für den Zeitraum 2020 bis Ende 2024.
 
Klara hat Schnittstelle zur GLKB und ambitionierte Pläne
Eine Bank will ihre Kundenbindung als Hausbank von KMU stärken und Open-Banking-Angebote erweitern, wenn sie Dritten die Anbindung an ihre Systeme ermöglicht. Das neueste Beispiel dafür ist eine Ankündigung von Valiant, dass KMU-Kunden nun E-Banking-Konten mit 21.AbaNinja verknüpfen können. Die Lösung für Offert- und Rechnungswesen sowie automatisierte Buchhaltung stammt aus dem Hause Abacus. Die Applikation ist Teil von Swiss21.org, einer Plattform, die kostenlose Business-Software für KMU vereint. Valiant hat bereits Anbindungen der Konkurrenten Bexio und Klara im Angebot. Die Bank macht nun einen weiteren "Schritt auf dem Weg hin zum Open Banking".
 
Swiss IT Security Gruppe kauft in Deutschland zu
Die seit 2017 bestehende Wettinger Firmengruppe wächst mit dem zehnten Zukauf weiter. Die Gruppe übernimmt den deutschen Security-Spezialisten IT.SEC. Wie schon bei den vorangegangenen Übernahmen bleibt auch bei diesem Zukauf der bisherige Geschäftsführer am Unternehmen beteiligt. IT.Sec ist 1996 gegründet worden und beschäftigt derzeit 20 Mitarbeitende in Deutschland und Österreich. Der Kundenstamm umfasst staatliche und private Kunden in 30 Ländern.

Kommt ein Gesetz für den Einsatz Externer beim Bund?
Die Bundesverwaltung hat die Regeln zum Einsatz externer Mitarbeitender verbessert, doch gebe es weiterhin Schwächen. Zu diesem Schluss kommt die Geschäftsprüfungskommission des Ständerates (GPK-S). Sie fordert deshalb mit einer Motion gesetzliche Regelungen. Externe Mitarbeitende brauche es etwa, um Spitzen zu brechen und, insbesondere in der Informatik, um an hochspezialisiertes Fachwissen zu gelangen, das in der Verwaltung nicht sinnvoll aufgebaut und unterhalten werden könne, schreibt die Kommission. Gerade in der IT werde in grossem Ausmass von Personalverleih Gebrauch gemacht.
 
Hausmitteilung: Hilfe, wir werden verkauft!
Wir haben gut hingeschaut, als 2015 das reine Online-Medium 'Medinside' in Winterthur aus der Taufe gehoben wurde. Wie inside-channels.ch fokussiert das Magazin auf eine Branche, nämlich das Gesundheitswesen. Die beiden Gründer und Mehrheitsbesitzer unseres Verlags, Hans Jörg Maron und Christoph Hugenschmidt, haben schliesslich das Gespräch mit dem Besitzer gesucht und nun eine Einigung erzielt: Wir wurden verkauft! Alle Mitarbeitenden von inside-it.ch und inside-channels.ch bleiben an Bord. Die Geschäftsleitung des Verlags wird hingegen mit Joel Herde neu besetzt, der bereits heute den Verlag von 'Medinside' führt.
 
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