Migrations-Amt kauft Digi­tali­sierungs-Hilfe für 48 Millionen

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) beschafft sich externe Hilfe für IT-Projekte. In einer Ausschreibung suchte das SEM insbesondere Ressourcen in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung, Büroautomation sowie Release- und Testmanagement, wie aus einer Publikation auf Simap hervorgeht. Das maximale Beschaffungsvolumen beläuft sich auf 48 Millionen Franken für den Zeitraum Oktober 2019 bis Ende 2024.
 
Vier IT-Dienstleister haben einen Zuschlag erhalten. Dabei handelt es sich um IBM, AWK, APP und SwissQ.
 
IBM und der Unternehmensberater APP hätten bei den qualitativen Kriterien hohe Bewertungen erzielt. Ausschlaggebend für die Zuschläge an AWK und SwissQ sei der günstige Preis der Angebote sowie die sehr gute Erfüllung der restlichen Zuschlagskriterien gewesen, so die Begründung des SEM.
 
Mit jedem der vier Zuschlagsempfänger werde ein Rahmenvertrag über 48 Millionen Franken abgeschlossen. Die verbindlichen Leistungen werden schliesslich mittels Abrufverfahren aus den Rahmenverträgen in Form von Einzelverträgen vereinbart.
 
Die Zuschlagsempfänger haben folgende Stundensätze offeriert:
  • Projektleitung: 167 bis 190 Franken
  • Business Analyse: 163 bis 190 Franken
  • Business Process Engineering: 150 bis 200 Franken
  • Risiko- und Qualitätsmanagement: 120 bis 230 Franken
  • Testmanagement: 95 bis 190 Franken
  • Testengineering/Testautomation: 95 bis 190 Franken
  • ICT-Architektur: 155 bis 230 Franken
(kjo)