U-Blox und Kudelski rücken in Sachen IoT enger zusammen

Der in Thalwil ansässigen Spezial-Chip-Bauer U-Blox erweitert im Bereich IoT seine Partnerschaft mit der Lausanner Security-Firma Kudelski. Nachdem die Halbleiterhersteller bereits im Mai 2018 angekündigt hatten, die IoT-Security-Suite von Kudelski in mehrere ihrer Module zu integrieren, baut man nun ein gemeinsames IoT-Security-Lab auf.
 
Von dem aus sollen IoT-Gerätehersteller beim Schutz ihres Equipments beraten werden. Man kombiniere dazu die Hard- und Software-Expertise mit den vorhandenen Security-Insights, um robuste IoT-Geräte und -Ökosysteme zu bauen, teilen die beiden Unternehmen mit. Auf dieser Basis liefere der Lab-Service Risikoanalysen, erste Bedrohungsanalysen und die Entwicklung kundenspezifischer IoT-Sicherheitsarchitekturen.
 
In dem Labor führe man für IoT-Gerätehersteller Bedrohungs- und Sicherheitsbewertungen zur Identifizierung von Schwachstellen vor der Markteinführung durch. Diese Resultate würden "einen vollständigen Überblick über die Sicherheit ihrer IoT-Angebote auf Chip-, Board- und Software-Ebene" geben. Zusätzlich versprechen U-Blox und Kudelski umfassende Beratungen inklusive Prototypentests. Gerätehersteller würden von dem Angebot aber auch deshalb profitieren, weil sie in der Produktentwicklung Zeit und Geld sparen sowie mögliche Risiken durch finanzielle und Reputationsschäden reduzieren, wenn ihre IoT-Geräte zum Einsatz kommen. (vri)