Phoenix übernimmt JES3-Weiter­entwicklung von IBM

Das US-Unternehmen Phoenix gibt bekannt, dass es eine Vereinbarung mit IBM abgeschlossen hat. Gemäss dieser lizenziert Phoenix den Quellcode für IBMs z/OS JES3. Damit biete man Kunden, die auf JES3 bleiben möchten, eine Lösung, heisst es in einer Mitteilung.
 
Das Job Entry Subsystem (JES) ist eine Komponente von z/OS, dem Betriebssystem für IBM Mainframes, und ist für die Verwaltung von Batch-Workloads verantwortlich. 2017 gab IBM bekannt, dass JES2 das strategische Job Entry Subsystem sein werde und sich alle Entwicklungsbemühungen auf JES2 und nicht JES3 konzentrieren würden.
 
Das Angebot von Phoenix basiere auf JES3 von IBM, werde vollständig unterstützt, verfüge über eine Roadmap für Verbesserungen und könne von bestehenden IBM-JES3-Kunden durch eine Migration und ohne zusätzliche Kosten implementiert werden, schreibt Phoenix.
 
"Wir freuen uns, dass Phoenix Software sich entschieden hat, JES3 zu lizenzieren, da IBM diesen Bereich verlässt", sagt Ross Mauri, General Manager von IBM Z, in der Mitteilung. "Das Unternehmen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung als IBM-Geschäftspartner und bietet Kunden, die sich dafür entscheiden, bei JES3 zu bleiben, einen Weg." (kjo)