Was sich mit Android 10 für Entwickler ändert

Die neuste Version des Google-Betriebssystems Android 10 wird ausgerollt. Was sich für Entwickler ändert, hat Google in einem Blogeintrag zusammengefasst. Die neuste Version lege einen Schwerpunkt auf Datenschutz und Security, die den Nutzern mit fast 50 Funktionen mehr Schutz, Transparenz und Kontrolle bieten. Android 10 bietet weiters 5G-Support und unterstütze faltbare Geräte. Aufbauend auf der Multi-Window-Unterstützung erweitere Android 10 das Multitasking über App-Fenster hinweg und biete Bildschirmkontinuität, um den App-Status während des Ein- und Ausklappens des Geräts aufrechtzuerhalten. Hilfe für Entwickler soll es auch dabei gehen, zu verwalten, wie Apps bei auffaltbaren oder grossen Bildschirmen abgezeigt werden. Zur Übung stellt Google ein virtuelles Faltphone "AVD" in Android Studio zur Verfügung.
 
Mit Android 10 führe Google mehr Machine Learning ein. Neu werden Usern je nach Kontext passende Aktionen in den Benachrichtigungen vorgeschlagen, wie etwa das Öffnen einer Karte für eine Adresse in einer Notification. Vom System bereitgestellte smarte Antworten und Aktionen werden standardmässig eingefügt. Entwickler können optional auch eigene Antworten und Aktionen liefern.
 
Neu ist auch das "Dark Theme". User können diesen Modus aktivieren, um Strom zu sparen. Das Gerät erhält dann einen dunklen Hintergrund, sofern eine App dies auch unterstützt. Es sei möglich, ein eigenes, dunkles Design zu erstellen oder auch die Force-Dark-Funktion von Google zu nutzen, mit der das System dynamisch eine dunkle Version aus dem existierenden Design erstellt.
 
Android 10 ermögliche eine Navigation mit Gesten, womit auch der Bereich der Navigationsleiste eliminiert wird und Apps erlaubt, den gesamten Bildschirmplatz einzunehmen. Die Buttons für "zurück" oder "home" werden durch Swipe-Gesten ersetzt. Auch hier stellt Google Tools zur Verfügung, um bestehende Apps zu optimieren. Neu lassen sich auch Systemeinstellungen direkt im Kontext einer App anzeigen. Ein Einstellungsfenster verhalte sich als "schwebende Benutzeroberfläche", um Einstellungen anzuzeigen, die Benutzer benötigen könnten, wie etwa Volumen, NFC oder Internetverbindung.
 
Die vollständige Liste der Neuerungen, Tipps und Links für Entwickler gibt es online. (kjo)