Data Migration Services gründet Holding für Auslandsexpansion

Das Management der Holding: Thomas Failer, Tobias Eberle, Jörg Klotzbücher, Holger Litzenburger, Tom Pfister (v.l.)
Data Migration Services gründet eine Holding, dies teilt der Datenmanagement-Spezialist aus Kreuzlingen mit. Unter dem Dach der neuen Holding soll die hauseigene Lösung JiVS IMP international vertrieben und ausgeliefert werden.
 
Teil der Holding ist insbesondere auch die vor kurzem gegründete Data Migration International Americas, die als Standort USA fungiert.
 
Weitere Standorte und damit Tochtergesellschaften der neuen Holding könnten 2020 folgen, nach wie vor haben die Kreuzlinger dabei UK, Südafrika und Asien-Pazifik im Visier.
 
Die Holding hat den Sitz in Kreuzlingen. "Unser Ziel ist es, Presales, Marketing, Delivery und selbstverständlich die Entwicklung unserer Lösungen auch weiterhin aus der Schweiz heraus zu betreiben", lässt sich der Gründer und Inhaber Thomas Failer zitieren. Er ist auch CEO der Data Migration International Group.
 
Mit der Holding-Gründung wird auch das Management erweitert: Tobias Eberle, seit fünf Jahren bei Data Migration AG tätig, zuletzt als CEO, ist neuer Chief Sales Officer der Data Migration International Group.
 
Von T-Systems wechselt Holger Litzenburger als COO ins Management. Er war laut Linkedin-Profil zwölf Jahre bei T-Systems Schweiz, zuletzt als Head of Financial, Controlling und Commercial Management. Der Entwicklungsleiter und neue Chief Technology Officer der Unternehmensgruppe heisst Jörg Klotzbücher. Er ist seit 2001 bei DMS.
 
Als Chief Marketing Officer der Data Migration International Group wird Tom Pfister genannt, ein laut der Mitteilung in den USA lebender Schweizer.
 
Die Gründe für das Selbstvertrauen und die Expansionsgelüste sind einerseits beim aktuellen Umsatzsatzwachstum zu suchen, andererseits wollen die Kreuzlinger von den überall anstehenden SAP S/4HANA-Migrationen international profitieren. Im Zuge der Migrationen ist auf allen Ebenen Unterstützung von Spezialisten gefragt. Die Marktchancen seien "riesig", so die Mitteilung. (mag)