Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 32 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
T-Systems Schweiz holt sich GL-Mitglied von Itris
Ab sofort ist Stephan Harsch bei T-Systems Schweiz für die SBB zuständig. Das ehemalige GL-Mitglied von Itris Enterprise wurde zum Account Executive für den Grosskunden ernannt. Sein Vorgänger Dirk Balgheim wird sich künftig auf den Ausbau des strategischen Bereichs Digitale Lösungen konzentrieren. Dieser wurde erst Anfang Jahr im Rahmen einer Neuaufstellung etabliert. Harsch führte vor seinem Übertritt zu T-Systems rund drei Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung die Basler Niederlassung von Itris. Davor war er bei Gutor Electronics und dem von ihm gegründeten IT-Dienstleister Sudcom tätig, den er 2015 verkaufte.
 
Wir berichteten zudem exklusiv, dass hiesige Dependance von T-Systems rund sieben Prozent oder 40 Stellen im Verlauf des vergangenen Jahres gestrichen hat.
 
Wenzler geht zu Alltron
Alexander Wenzler geht zu Alltron, hört man aus der Branche. Alltron-Chef Markus Messerer wie auch Wenzler bestätigten die Insider-Informationen gegenüber Inside-channels.ch. Welchen Titel und Funktion er beim Disti haben wird, ist noch nicht festgelegt, er wird aber Mitglied der Geschäftsleitung. Wenzler kennt man in der Branche als langjährigen Chef des VADs Datastore. Im April verliess er das Unternehmen, offensichtlich wegen Meinungsdifferenzen mit Alfred Winkler, dem starken Mann bei der Itris-Gruppe, zu der Datastore gehört. Wenzler hat in den Jahren zuvor Datastore zum grössten Dell-EMC-Distributor gemacht und diese Position auch gegen die Konkurrenz von multinationalen Playern wie Tech Data (Avnet) und Ingram Micro verteidigt.
 
In the Code: Design macht Software gut und wertvoll
Das Schöne an massgeschneiderter Software ist, dass sie genau das Problem löst, das gelöst werden muss. Wir müssen aber beim Bau von Software darauf achten, mit der eingesetzten Arbeitskraft und dem Geld, das uns der Kunde anvertraut, sparsam und zielgerichtet umzugehen. Wir – als Branche – erleben es jedoch manchmal, dass die Software nicht ganz im Ziel ankommt. In jedem Sektor hat man Erfahrung mit zu teurer, stark verspäteter oder schlecht bedienbarer Software. Jeder, der Zeit in dieser Branche verbracht hat, kennt entsprechende Beispiele. Dies schreibt Timo Würsch Senior User Experience Architect bei Ergon in einem Gastbeitrag. Er zeigt wie Methoden aus dem Design in Software-Projekten bedeutende Verbesserungen und Einsparungen bringen können.
 
Kampfflugzeug eines Microsoft-Gründers gefällig?
In den USA wird eine MiG-29UB verkauft. Das Kampfflugzeug aus Sowjetzeiten ist laut 'Flug Revue' selten und gehörte dem Microsoft-Gründer Paul Allen. Das Flugzeug wurde von Allen generalüberholt und verfüge über zwei scharfe K2-K36DM-Schleudersitze. Allen, der im Oktober 2018 an Krebs starb, war in Kreisen von Luftfahrt-Enthusiasten bekannt für sein Engagement für Militärflugzeuge. Der aktuelle Verkaufspreis wird nicht genannt, zugelassen ist der Sowjet-Jet aber nur in den USA. Es wird interessant zu erfahren sein, ob Oracle-Gründer Larry Ellison den Jet kauft. Er ist ebenfalls ein Kampflugzeug-Fan, seine MiG-29 sei aber laut älteren Medienberichten in den USA nicht zugelassen worden.
 
Achim Freyer geht zu Startup Rubrik
Er war "das wohl bekannteste Gesicht von Dell EMC in der Schweiz", schrieben wir zu Achim Freyers Abgang als General Manager. Nun hat Freyer einen neuen Arbeitgeber: Seit Anfang August ist er Regional Sales Manager Alpine von Rubrik, einem US-Backup- und Recovery-Spezialist. Konkret wird unter der neuen Region "Alpine" die Schweiz und Österreich zusammengefasst. Seine aktuelle Hauptaufgabe bestehe im Recruiting, damit "das Team dann den Markt flächendeckend bearbeiten kann", so Freyer auf Anfrage. Hinzu komme die Zusammenarbeit mit bestehenden Rubrik-Teams. Freyer erklärt zudem, dass Gerry T. Solenthaler, Country Manager von Rubrik Schweiz, wie bis anhin arbeite, und zu seinem Team gehöre.
 
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