Exklusiv: Cisco-Schweiz-Chef Christian Martin geht

Ein bekannter Name der Schweizer ICT tritt ab: Christian Martin, Landeschef von Cisco Schweiz, verlässt nach fast 21 Jahren das Unternehmen.
 
Auf Ende Juli verlässt Christian Martin nach acht Jahren an der Spitze von Cisco Schweiz das Unternehmen. Wie das Unternehmen auf Anfrage von inside-channels.ch bestätigt, wird Martin "ab August 2019 neue Herausforderungen ausserhalb von Cisco" annehmen. Als Berater werde er voraussichtlich noch bis Ende Jahr dem Unternehmen insbesondere "bei einem Schlüsselprojekt" zur Verfügung stehen. Cisco will heute die Kunden und Partner informieren.
 
Martin selber war telefonisch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen über die Gründe seines Entscheids und was seine Pläne sind. Er gehört zu den Cisco-Veteranen mit 21 Jahren Firmenzugehörigkeit: Er war bereits im November 1998, kurz nach dem Beginn seiner Karriere in der IT-Branche zu Cisco gestossen. Bevor er 2011 General Manager von Cisco Switzerland wurde, arbeitete er hauptsächlich als Manager im Bereich Datenzentren und Virtualisierung; zudem war er Verkaufschef für Ciscos Enterprise-Business in der Schweiz.
 
Neben seiner Arbeit als Landeschef engagierte sich Martin für die Branche. 2014 wurde er in den Vorstand des Telco-Verbands Asut gewählt, dem er bis heute angehört. Zudem sitzt er im Vorstand vom Branchen-Dachverband ICTswitzerland und gehört seit 2018 der eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) an.
 
Die Cisco-Pressestelle hält in einer kurzen Mitteilung fest, Walter Merkl, derzeit Director Operations, werde interimistisch die Führung von Cisco Schweiz übernehmen.
 
Darüber hinaus heisst es lediglich: "Cisco dankt Christian Martin für seine Beiträge zur positiven Entwicklung der Ländergesellschaft". (vri)