Investmentfirma KKR kauft Corel mutmasslich für eine Milliarde Dollar

Nur sechs Monate nachdem Corel den US-Virtualisierungs-Spezialisten Parallels gekauft hat, kommt das kanadische Softwarehaus selbst unter den Hammer. Die New Yorker Investmentfirma KKR soll dafür tief in die Tasche gegriffen haben: Rund eine Milliarde Dollar habe die Akquisition gekostet, berichten verschiedene US-Medien.
 
Die in den 1980ern gegründete Firma Corel kennt man vor allem als Hersteller des Grafikpakets CorelDraw und PaintShop, des Kompressionsprogramms Winzip sowie von WordPerfect. Corel war 2009 vom Privat-Equity-Gesellschaft Vector Capital – das damals bereits fast 70 Prozent der Aktien hielt – für 34,7 Millionen Dollar komplett gekauft worden. Das Unternehmen war in Folge der Finanzkrise nach 2008 in finanzielle Nöte geraten, wie 'Golem' berichtete. (ts)