Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 26 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
"Das Raiffeisen-Projekt war für uns sehr wertvoll"
An der Community-Conference zeigte Avaloq die Roadmap. "2018 war ein erfolgreiches Jahr, in dem wir unsere starke Entwicklung fortgesetzt haben – und auch 2019 nimmt mit dem Go-Live der Raiffeisen sowie interessanten Neukunden in der Schweiz, in Asien und Europa einen erfreulichen Verlauf", so CEO Jürg Hunziker zu inside-channels.ch. Zu den Argumenten, die für Avaloq sprechen, zählt er die jüngere Vergangenheit (fünf Neukunden 2018, den Einstieg ins Crypto- und Blockchain-Thema), aber auch die grossteils umgebauten eigenen Lösungen. Wir haben ihm einige Fragen dazu gestellt.
 
Microsoft-Legende wechselt zu Facebook-Oculus
Fast 27 Jahre lang war Gabe Aul bei Microsoft angestellt, machte dort den Weg vom Group Program Manager zum Corporate Vice President. Jetzt wechselt er als Vice President zu Facebook. Bei Windows arbeitete der 46-Jährige in den 1990er-Jahren anfänglich am Internet Explorer. Mit Windows 10 wurde Aul zum Chef und Gesicht von Windows Insider, der das Testprogramm gegen aussen vertrat und die Insider-Community aufbaute, die bis 2017 auf über zehn Millionen Mitglieder anwuchs. 2016 gab er die Leitung von Windows Insider an Dona Sarkar ab. Diese gehörte zu den ersten Gratulanten zum Stellenwechsel auf Twitter und gab auch gleich Gabe Auls neue Rolle bei Facebook bekannt: Er soll dort zur Virtual-Reality-Abteilung Oculus wechseln.
 
NTT, Tata, DXC und Co. wurden gehackt
Mehrere IT-Dienstleister wurden offenbar von chinesischen Hackern erfolgreich angegriffen. Die mutmasslich staatlich geförderten Angreifer seien mit dem Ziel in die Systeme eingedrungen, geistiges Eigentum und Betriebsgeheimnisse zu stehlen. NTT Data, die NTT-Data-Tochter Dimension Data, Tata Consulting, Fujitsu, Computer Sciences Corporation und DXC Technology gehören zu den Opfern. Es seien aber weitere Firmen gehackt worden, auch HPE und IBM sollen dazu gehören, berichtet 'Reuters'. Das gesamte Ausmass des Schadens bleibe unklar, sei aber "verheerend", wie Robert Hannigan, ehemaliger Direktor der britischen Nachrichtenagentur GCHQ, sagt.
 
Loewe stellt Betrieb ein
Der deutsche Fernseh- und Unterhaltungselektronikhersteller Loewe stellt seinen Betrieb kurzfristig per Ende Juni ein. Die Gläubiger waren nicht gewillt, ein weiteres Darlehen zu geben. Den mehr als 400 Beschäftigten droht zum grössten Teil der Verlust ihrer Arbeitsplätze. "Wir haben den Mitarbeitern heute in der Betriebsversammlung mitgeteilt, dass sie zum 1. Juli freigestellt werden, bis auf eine Kernmannschaft, um den Investorenprozess voranzutreiben", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Weiss.
 
HPE weist den Weg zum voll autonomen Rechenzentrum
Mit Primera setzt HPE neue Massstäbe beim Storage. Die Systeme kontrollieren sich selbst, und darüber hinaus die gesamte Systemumgebung. Ausserdem folgt HPE mit Greenlake vergleichbaren On-Prem-Angeboten. Das zeigte sich auf der "Discover"-Kundenveranstaltung in Las Vegas. "Wir konnten soeben den ersten Greenlake-Auftrag gewinnen, und drei weitere sind noch in der Pipeline", sagt René Pfister vom Schweizer HPE-Partner Business IT und bestätigt damit die HPE-Strategie.
 
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