Suse Linux Enterprise 15 Service Pack 1 ist da

Suse kann das erste Service Pack (SP1 ) für Linux Enterprise Server 15 ausliefern. Dies gibt der Open-Source-Anbieter bekannt.
 
Das laut Eigenangaben multimodale Betriebssystemmodell soll in geschäftskritischen Bereichen verbessert werden. Dazu gehört die Datensicherheit. So unterstützt das SP1 beispielsweise die Secure-Encrypted-Virtualization-(SEV)-Technologie von AMD als Entwicklervorschau.
 
Des Weiteren wird versprochen, dass die Verfügbarkeit erhöht werde. "Transaktionale Updates (Tech Preview in Service Pack 1) bieten eine deutliche Reduzierung des Wartungsfensters für Updates", so die Mitteilung.
 
Im SP1 habe Suse Linux Enterprise Server für Arm 15 die Anzahl der unterstützten System-on-a-Chip (SoC)-Prozessoroptionen verdoppelt, wird zudem gesagt. Neuerdings sei zudem der Übergang von Community-Linux zu Enterprise Linux "mit nur wenigen Klicks" möglich.
 
Dies ist eine Auswahl von Neuerungen, die von Suse aus Nürnberg gemeldet werden.
 
Die neue Version 15 von Suse Linux Enterprise wurde im Vergleich zum Vorgänger SLE 12 grundlegend umgebaut und das bis anhin monolithische Produkt in Module zerlegt. Mit dem Begriff "multimodales OS" wird es vermarktet und folgt laut unserem Verständnis der Idee einer "bimodalen IT", wie Gartner das nennt. Damit ist eine IT mit zwei Ausprägungen und Geschwindigkeiten gemeint. Der eine Modus ist klassisch, auf Stabilität und Planbarkeit bedacht, der andere experimenteller und auf Tempo ausgerichtet. Damit soll der Spagat zwischen traditioneller und Cloud-orientierter IT besser klappen.
 
Suse bezeichnet SLE 15 als erstes multimodales Betriebssystem, weil es mit einem Installer für die verschiedenen Workloads auskommt und mit einer Code-Basis. (mag)