Pegasystems ermöglicht jetzt Low-Code-Entwicklung

Mit einer neuen Plattform will Pegasystems den Mitarbeitenden der Fachabteilungen und auch den IT-Abteilungen den Einsatz von Low-Code-Applikationen vereinfachen. Die "Enterprise Low-Code Factory" gebe den Mitarbeitenden die Möglichkeit, Apps zu entwickeln, die sie für ihre Arbeit benötigen. Gleichzeitig liefere sie aber auch den IT-Abteilungen die nötigen Tools, sodass diese sicherzustellen können, dass sich jede App in die Unternehmens-IT integriert.
 
Die Factory biete ein Dashboard, mit dem Mitarbeitende ohne Programmierkenntnisse Software erstellen könnten, so der Anbieter. Vorkonfigurierte Templates würden bei der Entwicklung helfen. Ausserdem könnten IT-Mitarbeitende über die Tools sicherstellen, dass die neuen Apps den Compliance-Richtlinien im Unternehmen entsprechen. Etwa ermöglichen "Governance-Leitplanken" die Überwachung von Features, Zugriffs- und Änderungsrechte sowie weitere Optionen.
 
Der US-Softwareanbieter Pega ist vor allem für seine CRM- und Prozess­auto­matisierungstools bekannt und hat im vergangenen Jahr die Suite Pega Infinity herausgebracht, die Unternehmen dabei unterstütze, beides zu kombinieren. Die Suite soll nun mit Low-Code-Tools ergänzt werden. Die Enterprise Low-Code Factory wird voraussichtlich bis Ende des dritten Quartals 2019 für Kunden der Pega-Plattform mit laufenden Supportverträgen verfügbar sein, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
 
"In der Enterprise Low-Code Factory steckt unsere ganze Erfahrung aus drei Jahrzehnten modellgetriebener Anwendungsentwicklung, so dass Unternehmen sofort Low-Code unternehmensweit einführen können", sagt Harald Esch, Vice President and Managing Director DACH bei Pegasystems. (kjo)