E-Commerce-Anbieter sollten auf "Mobile First" setzen

Online- und Mobile-Shopping ist auch hierzulande zu einer Selbstverständlichkeit geworden und eine Befragung unter Konsumenten zeigt Shop-Betreibern einige Fallstricke. Weil man Produkte in einem Online-Shop nicht anfassen und testen kann, ist es für 86 Prozent der Befragten, sehr wichtig ausreichend Informationen zum Produkt vorzufinden. Und für drei Viertel sind Produktbilder entscheidend, um ein Produkt beurteilen zu können.
 
Bei einem Kauf gezögert wird, wenn hohe Versandkosten erhoben werden und wenn die Rückgabe aufwändig ist. Etwa soll es möglich sein, dass nicht gewünschte Waren in der selben Verpackung zurückgeschickt werden können. Und eine kostenlose Rücksendung werde heute schlicht erwartet, so die Studienautoren, wie eine repräsentative Befragung der Agentur Y&R Wunderman zeigt.
 
Ausserdem zeigt sich ein deutlicher Trend hin zum Mobile-Shopping. 31 Prozent der Digital Natives gaben an, ein bis drei Mal pro Monat über ein Smartphone einzukaufen und bei den digital Immigrants sind es 28 Prozent die gar einmal wöchentlich eine Transaktion mit ihrem Smartphone Tätigen. Für E-Commerce-Anbieter müsse die Devise somit "Mobile First" heissen, schreibt Y&R Wundermann. Mit optimierten Apps oder einem Responsive-Design würden sich Anbieter einen Wettbewerbsvorteil sichern. 40 Prozent der Befragten gaben an, Shopping Apps zu verwenden. Zu den beliebtesten gehören Zalando, Wish und Ricardo gefolgt von Amazon und AliExpress.
 
Argumente für Online- und Mobile-Shopping zeigen vor allem die Bequemlichkeit der Nutzer. Von den Befragten werden die Lieferung nach Hause, das Einkaufen rund um die Uhr, ein einfacher Preisvergleich und die Zeitersparnis als häufigste Gründe für einen Online-Einkauf genannt. Das Zahlen per Rechnung oder Kreditkarte wird von der Mehrheit der Kunden bevorzugt, so die weiteren Ergebnisse der Befragung. (kjo)