Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 21 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.

Bechtle kauft jetzt auch Alpha Solutions
Bechtle baut hierzulande seine Position im Microsoft-Dynamics-Markt deutlich aus und übernimmt den ERP- und CRM-Spezialisten Alpha Solutions. Dies, nachdem bereits Anfang 2018 der Horgener ERP-Spezialist Acommit übernommen worden war. Mit den Übernahmen verfügt der deutsche IT-Dienstleister und -Händler Bechtle nun über fast 140 Mitarbeitende im ERP- und CRM-Umfeld. Wir haben gefragt, wie diese Zukäufe in die Strategie "One Bechtle" passen.

Grosser BIT-Auftrag ist vergeben
Von den fünf vom Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) Ende letzten Jahres ausgeschriebenen Aufträge über rund 40 Millionen Franken für SAP-Dienstleistungen sind vier Zuschläge erfolgt. Zu den geforderten Dienstleistungen gehören die Realisierung von SAP-BI-Projekten, Wartung, Support, Change-Aufgaben sowie Unterstützungsdienstleistungen (Wartung, Support, CRs) im HR-Bereich. Die Leistungen werden im Bedarfsfall unter den Zuschlagsempfängern im Wettbewerb vergeben.

Schweizer Top-Kader von Avaloq geht
Avaloq verliert ein Aushängeschild. Wie uns eine Sprecherin erklärte, hat sich "Tobias Unger entschieden, von seiner Position bei Avaloq zurückzutreten, um andere Karriere-Möglichkeiten zu verfolgen." Man trenne sich im Guten, sagte uns das Unternehmen, wollte aber keine genauen Gründe für den Abgang von Unger nennen. Betont wird, dass es sich nicht um eine Sparmassnahme handle. Unger, der erst 2016 zu Avaloq gestossen war, wird in den nächsten Monaten seine Funktion weiterhin wahrnehmen, um einen geregelten Übergang sicherzustellen.

Zürich hat Lieferanten für hyperkonvergente Systeme gewählt
Nachdem die OIZ eine Ausschreibung zurückziehen musste, konnte im zweiten Anlauf ein passender Hersteller gefunden werden: Lenovo ist der neue Standardlieferant für hyperkonvergente Systeme für die Stadt Zürich. Der Zuschlag beläuft sich auf 9,25 Millionen Franken über fünf Jahre. Die erste Ausschreibung musste die OIZ zurückziehen. Man habe zwar gute Angebote erhalten, aber keiner der Anbieter hätte einen ähnlich grossen Kunden vorzeigen können, der kritische hyperkonvergente Infrastruktur in vergleichbarer Grösse erfolgreich betreibt. Bei der neuen Ausschreibung habe man den Umfang deutlich reduziert.
 
Weitere Firmen boykottieren Huawei
Der chinesische Huawei-Konzern verliert durch die US-Sanktionen Zugang zu Technologie aus immer mehr Ländern. Nach dem britischen Chip-Hersteller ARM stoppte auch der japanische Elektronik-Konzern Panasonic die Lieferungen einiger Bauteile an Huawei. In Grossbritannien haben die Telcos EE und Vodafone den Verkauf von 5G-fähigen Huawei-Geräten gestoppt. In Japan sistierten NTT Docomo und Ymobile den Launch der Huawei P30 Serie.

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