Zürich hat einen Lieferanten für hyper­konvergente Systeme gewählt

Nachdem die OIZ eine Ausschreibung zurückziehen musste, konnte im zweiten Anlauf ein Lieferant gefunden werden.
 
Lenovo ist der neue Standardlieferant für hyperkonvergente Systeme für die Stadt Zürich. Dies geht aus einem auf Simap publizierten Zuschlag der Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) hervor.
 
Mit der Ausschreibung Ende 2018 unter dem Projekttitel "Hyperkonvergente Hosting Infrastruktur (HHI)" wollte die OIZ einen neuen Standard für hyperkonvergente Systeme definieren und zwar basierend auf der Technologie von VMware. Gleichzeitig sollte der Standardlieferant für Lieferung, Wartung und Support der Systeme festgelegt werden, so die Ausschreibung.
 
Der Zuschlag beläuft sich auf 9,25 Millionen Franken. Laut Ausschreibung läuft der Vertrag über fünf Jahre und kann um maximal weitere fünf Jahre verlängert werden. Eingegangen sind für den Auftrag der OIZ fünf Angebote, wobei Lenovo die Zuschlagskriterien am besten erfüllt habe, wie es zur Begründung des Entscheides heisst.
 
Eine ähnliche Ausschreibung publizierte die Stadt bereits ein Jahr zuvor, musste sie dann aber zurückziehen. Bei der OIZ seien zwar kompetente und gute Angebote der Vendors eingetroffen. Doch keiner der Anbieter hätte einen ähnlich grossen Kunden vorzeigen können, der bereits eine kritische hyperkonvergente Infrastruktur in vergleichbarer Grösse erfolgreich betreibe, begründete OIZ-Infrastruktur-Chef Gerhard Langer den Abbruch damals.
 
Bei der neuen Ausschreibung habe man den Umfang deutlich reduziert, erklärte Mediensprecher Martin Otzenberger auf Anfrage von inside-it.ch. Ausserdem sei man beim OIZ bei der Konsolidierung im Bereich Hypervisor einen grossen Schritt weiter und habe deshalb eine einfachere Lösung ausschreiben können.

Lenovo wurden nun also gewählt, um die im OIZ eingesetzten x86-Server- und Speicherplattformen im Rahmen des ordentlichen Lifecycles durch HCI zu ersetzen. (kjo)