Hybrid-Cloud: IBM legt neues Preismodell für Mainframes vor

Um insbesondere den Hybrid-Cloud-Betrieb zu vereinfachen hat IBM für die Z-Mainframes ein neues Preismodell eingeführt. Es wird "Tailored Fit Pricing for IBM Z" genannt und verspricht "Einfachheit, Transparenz und Vorhersagbarkeit der Preise auch in der sich ständig entwickelnden Ära der Hybrid-Cloud", erklärt ein umfangreiches PDF. Darin werden aber nur die Standardfunktionen für die "passgenaue" Preisgestaltung und "massgeschneiderte" Lizenzierung der Systemsoftware beschrieben. Wer detaillierte Auskunft will, hat sich laut IBM an seinen Vertriebspartner zu wenden.
 
Unter anderem gibt es auch zusätzliche Implementierungsoptionen, die auf die jeweilige Z-Umgebung zugeschnitten werden können. Zwei neue Preismodelle namens "Enterprise Consumption" und "Enterprise Capacity" als Alternative zum R4HA-Preismodell (Rolling-4-Hour-Average) werden in dem Papier ausführlicher beschrieben und sollen für neue wie bereits vorhandene Workloads gelten.
 
Laut 'Heise' bietet "Enterprise Consumption" ein nutzungsbasiertes Lizenzmodell, das vorhersehbare Kosten und damit Planungssicherheit verspricht. Bei der "Enterprise Capacity" hingegen beziehen sich die Lizenzgebühren auf die Gesamtgrösse der Hardware-Umgebung, also die bisher einfachste verfügbare Preisgestaltung mit der am besten planbaren Kostenentwicklung.
 
Die Gebühren basieren zwar auf dem geschätzten Mix der ausgeführten Workloads, erlauben es aber gleichzeitig auch, die tatsächliche Nutzung über die Workloads hinweg zu variieren, heisst es in dem Bericht weiter. In den Gebühren sind höhere Kapazitäten für Entwicklungs- und Testumgebungen als bisher enthalten, ausserdem werden gegenüber der klassischen Lizenzierung die Aufpreise für jegliches Workload-Wachstum gesenkt. (vri)