Einstein erkennt laut Salesforce unzu­friedene Bank-Kunden

Der CRM-Anbieter Salesforce kündigt Einstein Analytics für Finanzdienstleister an. Dabei handelt es sich um eine Reihe von AI-basierten Tools für Bankberater und Vermögensverwalter, die als Add-on in der Financial Services Cloud bereitgestellt werden.
 
Kunden würden einerseits erwarten, Finanztransaktionen überwiegend digital abwickeln zu können und wünschten andererseits bei Bedarf auch eine schnelle und persönliche Beratung. Um sich zu differenzieren, so glaubt Salesforce, müssen Banken und Vermögensverwaltungen ihren Kunden diese personalisierten und schnellen Services liefern. Mit dem neuen Produkt wolle man diesem Bedarf nachkommen.
 
Einstein biete Finanzdienstleistern unter anderem KI-basierte Einblicke in das Tagesgeschäft und Handlungsempfehlungen. Berater würden beispielsweise darüber informiert, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Kunde kündigt, heisst es von Salesforce. Daneben gebe es branchenspezifische Dashboards mit Vorlagen für Themen wie Zielsetzungen und Interaktionen des Kunden oder Einlagen und Gebühren.
 
Über die Dashboards können Berater die Analysefunktionen nutzen und erhielten zum Beispiel die Information, welcher Kunde seine finanziellen Ziele nicht erreichen werde. Zudem ermögliche eine individualisierbare Plattform die Einbindung und Analyse externer Daten. Etwa liessen sich Daten über Kreditzahlungen oder die Kundenzufriedenheit einspeisen, um personalisierte Beratungsleistungen zu erbringen, schreibt der Anbieter. (kjo)