Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 19 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
Swisscom schnappt sich United Security Providers (Update)
Im Schweizer Security-Business ist unter anderem aufgrund des Drucks der Swiss IT Security Gruppe (Execure) und CymbiQ (Ispin) ein Rennen um Grösse ausgebrochen, in das sich jetzt auch Swisscom verstärkt einmischt. Die neuste Episode: Die Berner Security-Anbieter United Security Providers sollen in ein neues "Security Kompetenz-Cluster" der Swisscom integriert werden. Viele Partner des Berner Unternehmens, von Abraxas über Econis, Elca oder ITPoint bis zu UPC, dürften diese Entwicklung mit Spannung bis Sorge verfolgen. Wir haben bei ihnen nachgefragt. Lesen Sie ausserdem den Kommentar unseres Kolumnisten Urs Prantl.
 
In the Code: Von der Idee bis zum "SOC-as-a-Service"
Abraxas baut aktuell "Security Operations Center"-Services auf. Dafür muss das St. Galler IT-Haus die entsprechenden technologischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen schaffen. Solution Architect Anton Brauchli zeigt in einem Gastbeitrag, welche Erfahrungen dabei gemacht wurden: Von der Strategie über die Technologie- und Personal-Entscheide bis hin zur anstehenden Integration in die Systemlandschaft und Supportorganisation von Abraxas.
 
Die SBB tastet sich in die Public Cloud
Die SBB sucht Partner, die über "fundiertes Knowhow und Erfahrung" zu den Services von AWS, Azure und Google verfügen. Wie uns ein SBB-Sprecher erklärt, benutzt die SBB bereits Public Cloud Services von AWS für Innovationsprojekte. Auch verwendet die SBB einige Services der Azure Cloud, vor allem im Zusammenhang mit Office 365. Nun wollen die Bundesbahnen aber die Angebote der Public Cloud Provider nutzen, um mehr Workloads dahin zu verschieben. Begründet wird das damit, dass "AWS, Azure und Google einen ausgereiften Service anbieten, sehr innovativ vorwärts gehen und immer mehr Use Cases kostengünstig und relativ einfach abdecken können."
 
Salt verkauft die Schweizer Funkmasten an Spanier
Zwei Jahre nach Sunrise verschafft sich Salt mit dem Verkauf von Mobil-Funkmasten frisches Geld. Für 700 Millionen Euro (knapp 800 Millionen Franken) verkauft der drittgrösste Mobilfunk-Anbieter der Schweiz 2'800 Masten an die spanische Cellnex. Cellnex wird 90 Prozent an der neuen Betreiberfirma besitzen, welche die Salt-Masten in der Schweiz managen wird. Der Deal ist Bestandteil eines Paketverkaufs des Salt-Eigentümers Xavier Niel. Man wolle mit dem Geld Schulden senken und die Netze ausbauen, um im harten Wettbewerb in ihren Märkten standhalten zu können, liess Salt verlauten.
 
Trivadis und Swisscom lancieren Database-as-a-Service
Trivadis und Swisscom haben eine Partnerschaft für einen Managed Datenbank Service aus der Swisscom Cloud geschlossen. Das Angebot Database-as-a-Service, bietet den Zugang zu Oracle-Datenbanken und wird in einem nutzungsbasierten Modell abgerechnet. Trivadis übernimmt in der Partnerschaft das Management des Services: "Wir freuen uns sehr, diese Datenbank Services auf Basis von Oracle künftig aus der Swisscom Cloud bereitstellen zu können".
 
Hausmitteilung: Willkommen, Christian!
Seit Anfang April ist Christian Zweifel für die Leitung des Verkaufs in unserem Verlag, der Huron AG, zuständig. Er folgt damit auf Roberto Troisi, der zum Distributor Arrow als Customer Experience Manager und damit zurück in die IT-Branche gehen wird.
 
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