Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 18 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.

Neue Gerüchte: Wird Mitel Avaya kaufen?
Glaubt man Medienberichten, beabsichtigt Mitel den Konkurrenten Avaya zu übernehmen. Der Verkaufspreis soll zwischen 2,2 und 2,4 Milliarden Dollar liegen. Statt des aktuellen Aktienkurses von 18 Dollar sei Mitel bereit, 20 bis 22 Dollar pro Wertpapier zu zahlen. Möglicherweise wird der Deal noch im Mai spruchreif. Allerdings ist nicht nur Mitel an Avaya interessiert, bereits Ende März hatte es Gerüchte gegeben, dass kein Konkurrent, sondern ein Finanzinvestor das Unternehmen inklusive Schulden auf etwa fünf Milliarden Dollar geschätzt habe und ebenfalls pro Aktie mehr als 20 Dollar zahlen wolle.
 
Kampf um die Hyperscaler: Green baut viertes RZ in Lupfig
Rund ein halbes Jahr nach dem Spatenstich für das dritte RZ baut Green in Lupfig bereits weiter aus – und zwar richtig. Man habe Land für das vierte Datacenter am Standort gekauft und mit der Planung begonnen, meldet Green. Auf einer Nutzfläche von 5500 Quadratmetern soll 2020 ein RZ mit einer Leistung (IT-Load) von 16 Megawatt in Betrieb genommen werden. "Für uns ist dieses Projekt eine beträchtliche Investition und ein Bekenntnis zum Standort Lupfig. Und dank weiterem verfügbarem Bauland werden wir die Expansionspläne unserer Kunden auch in Zukunft unterstützen können", sagt Franz Grüter, VR-Präsident von Green.
 
Swisscom lässt Stimmerkennung sein
Als eines der ersten Unternehmen führte Swisscom 2016 im Callcenter mit Voiceprint ein System für die Identifizierung von Kunden über die Stimme ein. Grundsätzlich funktioniere die Technologie und man habe damit gute Erfahrungen gemacht, bilanziert das Unternehmen. Der Telco hat nun aber dennoch entschieden, Voiceprint nicht weiterzuführen. Begründet wird der Schritt auf unsere Anfrage mit Investitionen. Derzeit erneuert das Unternehmen die Telefonie-Plattform für die Hotline. Im Zuge dessen müsste Swisscom auch für Voiceprint in ein neues System investieren. Da aber nur ein kleiner Teil der Anrufe eine solch tiefe Authentifizierung benötigten, habe man zu wenige Aufzeichnungen vornehmen können und so lohne sich das Investment nicht, sagt uns Swisscom.
 
Das ist Ingrams Cloud-Strategie
Es gibt nicht viele Frauen in Management-Positionen in der IT-Distribution. Und wohl keine ist so einflussreich wie Renee Bergeron. Die Kanadierin verantwortet im Range eines Senior Vice Presidents die globale Entwicklung des Cloud-Business des weltweit grössten IT-Distributors Ingram Micro. Bergeron war vergangene Woche in Zürich und inside-channels.ch nutzte die Gelegenheit zu einem exklusiven Hintergrundgespräch. Wie relevant ist das Cloud-Business für den Distributor wirklich? Und was können Distis über ihre Cloud-Marktplätze tatsächlich bieten?
 
Künftiges Windows 10 braucht grössere Festplatten
Microsoft nutzt das kommende Windows-10-Update vom Mai 2019, also die Version 1903, um die benötigten minimalen Hardware-Anforderungen zu erhöhen. Die 32-Bit-Windows-Version funktionierte bis anhin bei einem Mindestspeicherplatz von 16 GB und die 64-Bit-Windows-Version mit 20 GB. Neu sollen 32 GB für beide Versionen nötig sein. Ein Teil des zusätzlichen Speicherplatzes wird dauerhaft für den Installationsprozess reserviert. Damit wollen die Redmonder sicherstellen, dass künftige Updates problemlos installiert werden können.
 
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