VMware führt 2020 neues Partnerprogramm ein

Offensichtlich haben die Partner von VMware ein Problem, wenn es darum geht, bei ihren Unternehmenskunden die Komplexität zu reduzieren und ihnen zu mehr Flexibilität und Innovation zu verhelfen. Das soll sich ab nächstem Jahr mit dem "VMware Partner Connect" genannten Partnerprogramm ändern, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Art und Weise, wie man miteinander kooperiere, werde sich am Geschäftsmodell des jeweiligen Partners orientieren. Kurz gesagt soll der Weg zu VMware-Technologien und -Services "zugänglicher" werden.
 
Aufgleisen werde man dazu ein ab 2020 verfügbares dreistufiges Modell: Partner, Advanced Partner und Principal Partner.

Partner auf dem untersten Level haben sich zu registrieren, um dann beim Aufbau von Lösungskompetenzen unterstützt zu werden. Als Advanced Partner profitiert man dann zusätzlich auch von Hilfe beim Verkauf.
 
Besonders am Herzen liegen VMware hingegen die Principal Partners. Sie seien "die leistungsfähigsten, die Kunden bei der Identifizierung und Implementierung geeigneter VMware-Lösungen unterstützen". Dazu hätten sie das Erreichen von sogenannten "Master-Kompetenzen" in verschiedenen strategischen IT-Bereichen unter Beweis zu stellen.
 
In der Folge sollen sie dann anders als die anderen zwei Partnergruppen von besonderen Vergütungen profitieren und auch Unterstützung bei der Planung des eigenen Geschäfts erhalten sowie sich "Co-Selling-Möglichkeiten" erschliessen können.
 
Unter Master-Kompetenzen versteht VMware nach eigenen Aussagen besondere Qualifikationen bei der "Entwicklung von Verkaufs-, Architektur und Deployment-Expertise". (vri)