Fintech Contovista gewinnt deutschen Kunden

Contovista gewinnt zusammen mit dem Münchner API-Spezialist NDGIT eine deutsche Bank als Kunde. Das Schweizer Fintech soll laut einer Mitteilung bei der Bank den digitalen Kreditprozess neu entwickeln. Um welche Bank es sich handelt, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Das Fintech sagt gegenüber 'Finews' aber, dass man den deutschen Markt insgesamt stärker bearbeiten will.
 
Kernstück der Contovista-Technologie sei die "Enrichment Engine", die unstrukturierte Daten in strukturierte verwandle und diese mit Metadaten versehe. Mit der Anbindung der Engine an die API-Plattform von NDGIT würden bisher zeitaufwendige Prozessschritte zur Erstellung der Selbstauskunft des Kunden automatisiert und die Antragsdauer verkürzt, heisst es in der Mitteilung. Die mit der Technologie auf Datenaustausch anstatt auf Auskünfte gesetzt werde, würde auch das Betrugsrisiko verringert.
 
NDGIT bietet eine API-Plattform für Banken und hat mit der Hypothekar Lenzburg einen prominenten Kunden in der Schweiz. Das Münchner Unternehmen steckt hinter der Open-Banking-Plattform der Hypi Lenzburg. die Technologie von NDGIT ermögliche es Finanzinstituten, sich für Partner mit Open-Banking-Schnittstellen und PSD2-Lösungen zu öffnen. Neu ist auch Contovista Teil des Marktplatzes von NDGIT und steht damit allen bereits an die NDGIT-Plattform angebundenen Banken zur Verfügung. (kjo)