Walter Briccos ist CEO von Eizo

Der japanische Hersteller ernennt mit Walter Briccos erstmals einen CEO für die Schweizer Dependance. Der langjährige OKI-Manager kennt die Branche bestens.
 
Der japanische Display-Herstelle Eizo hat sich entschieden, für die Schweizer Niederlassung erstmals einen lokalen CEO einzusetzen. Die Stelle wurde Anfang April mit Walter Briccos besetzt, wie das Unternehmen mit Sitz in Au-Wädenswil mitteilt. Bis anhin war Daniel Schüeber, Director & COO, für das Schweizer Team verantwortlich. Er berichtet nun direkt an den neuen Schweizer CEO.
 
Briccos bringt fast 20 Jahre Berufserfahrung in japanischen Technologieunternehmen mit. Er arbeitete als Verkaufsleiter bei Brother und danach 15 Jahre lang beim Printer-Hersteller OKI, wo er die Niederlassung in der Schweiz gründete und leitete. In den letzten drei Jahren bei OKI war er für die Europazentrale als Regional Vice President für die Regionen Benelux, Österreich und die Schweiz verantwortlich. Ab 2015 leitete er Polysys als CEO und wechselte vergangenes Jahr kurz als B2B-Leiter zur Competec-Gruppe.
 
Es gebe einige Parallelen zwischen den beiden Druckerhersteller und Eizo, sagt Briccos in einer Mitteilung. Daher seien ihm auch die Vertriebs- und Channel-Strukturen vertraut. Für Display-Lösungen sieht der neue Schweiz-Chef insbesondere mit Blick auf die Digitalisierung viel Potenzial, etwa im Gesundheitswesen, im Bereich der Flugsicherung oder in Börsen- und Überwachungsräumen oder im klassischen Arbeitsplatzumfeld.
 
Das japanische Unternehmen Eizo wurde Ende der 1960er Jahre gegründet und ist vor allem als Hersteller von Monitoren im High-End-Segment bekannt. Die Schweizer AG entstand 2005 mit der Übernahme der Monitor-Abteilung von Excom. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 20 Mitarbeitende in der Schweiz, wie Briccos zu inside-channels.ch sagt. (kjo)