Geht die Schweizer SoftwareOne an die Börse?

SoftwareOne mit Hauptsitz im Nidwaldner Stans soll den Börsengang planen, dies meldet 'Reuters' unter Berufung auf Insider. Der Investor, KKR, habe die Investmentbank Rothschild mit der Planung eines Börsengangs von SoftwareOne beauftragt. Der Börsengang könnte laut diesen Personen noch in diesem Jahr stattfinden.
 
Der Wert des Lizenzspezialisten wird auf mehrere Milliarden Schweizer Franken geschätzt. SoftwareOne und KKR lehnten gegenüber 'Reuters' eine Stellungnahme ab. Rothschild kommentierte die Informationen ebensowenig.
 
SoftwareOne war in letzter Zeit zwei Mal in den Schlagzeilen: Erstens, weil der Konzern nach dem überraschenden Tod des CEOs eine neue Geschäftsführung berief. Und das zweite Mal, als SoftwareOne die deutsche Comparex übernahm. In diesen Tagen wurde angekündigt, dass der Name 'Comparex' im Rahmen des Neu-Brandings verschwinden werde.
 
Die Mehrheit an SoftwareOne halten laut 'Reuters' die Firmengründer, im Jahr 2015 hat KKR aber eine Beteiligung von 25 Prozent an dem Unternehmen erworben.
 
Nach der Comparex-Übernahme zählt SoftwareOne nun rund 5500 Mitarbeitende in mehr als 80 Ländern. Im Lizenzbusiness ist man vor allem in Partnerschaften mit Microsoft, AWS, Adobe, IBM, VMware, Oracle, Citrix, Red Hat oder Trend Micro verbündet. (mag)