IBM lässt weitere Teile des Tafelsilbers fallen

Der seit Jahren stagnierende US-IT-Riese IBM will bekanntlich für viel Geld Red Hat übernehmen. Für den Preis von 34 Milliarden Dollar wird sich IBM verschulden müssen. Und macht früher zusammenkaufte Software-Familien zu Geld. So wird die Notes- und Domino-Groupware-Familie an die indische HCL gehen, was in der Schweizer Notes-Familie übrigens auf viel Wohlwollen stösst.
 
Nun stösst IBM auch die ganze Marketing-Software-Familie ab. Diese wird bis etwa Mitte Jahr von der Beteiligungsfirma Centerbridge übernommen. Sie will später eine auf Marketing-Software spezialisierten Firma gründen.
 
Wieviel Geld IBM für die Software-Familie erhält, teilen die beiden Parteien nicht mit. Business-Software galt viele Jahre als die potentiell ertragreichste Disziplin der IT-Branche. (hc)