Competec darf in Willisau bauen

Der Erweiterungsbau soll 20'000 Quadratmeter Nutzfläche zur Lagerung von Mittel- und Grossteilen bieten. (Bild: Competec)
"Einen Befreiungsschlag", nennt Roland Brack die Entscheidung des Bundesgerichts. Dieses hat nun zugunsten der Competec-Handelsgruppe entschieden und eine Beschwerde gegen den Erweiterungsbau endgültig abgewiesen. Dies geht aus einem heute publizierten Urteil des Bundesgerichts hervor.
 
Nach mehreren Jahren Verzögerung kann Roland Bracks Unternehmen den benötigten Erweiterungsbau in Willisau LU nun wie geplant realisieren. Das Bundesgericht verfügte bereits im Oktober, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. Dies ermöglichte einen vorzeitigen Start der Bauarbeiten, allerdings mit dem Risiko eines Rückbaus bei negativem Entscheid. Die Competec-Gruppe legte mit Tiefbauarbeiten los und zeigt sich nun erleichtert, dass der Bau weitergeführt werden kann. Das Unternehmen geht von einer Bauzeit von zwei Jahren aus.
 
Für Roland Brack sei dies der erste Gerichtsfall in seiner beruflichen Laufbahn gewesen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Fall zog sich hin und durchlief in mehreren Jahren sämtliche Instanzen. Brack sei "sehr froh", dass das Bundesgericht bestätigte, dass Competec alle Vorschriften eingehalten habe.
 
Wie Competec weiter meldet, werde Brack die ihm zustehende Entschädigung nicht annehmen, sondern spenden. Dies weil die Verfahrenskosten nicht durch die Parteien getragen, sondern eigentlich durch die öffentliche Hand subventioniert worden seien. (kjo)
 
(Interessenbindung: Competec ist ein Werbekunde unseres Verlags)