HPE an Partner: Mit Pay-per-Use könnt ihr mehr verdienen

HPE bietet einen grossen Teil seiner Rechenzentrums-Hardware seit Ende 2017 in einem "GreenLake Flex Capacity" genannten Pay-per-Use-Modell an. An der Channelkonferenz Xchange 2019, die letzte Woche in Las Vegas stattfand, schmierte der HPE-Mann Scott Vogel den Partnern des Unternehmens bezüglich GreenLake einigen Honig ums Maul, wie 'CRN' berichtet. Mit GreenLake Flex Capacity, so Vogel, "könnt Ihr viel mehr Geld machen, als mit einem konventionellen Deal." Allein mit dem "noch nie dagewesenen" 17-Prozent-Vorab-Rabatt würden sie schon im ersten Jahr fast oder sogar gleich viel verdienen, wie mit einem normalen Hardware-Verkauf.
 
Da das GreenLake-spezifische Partnerprogramm auch in der Schweiz ausgerollt und in Kraft ist, wie uns HPE auf Anfrage bestätigte, sollten Vogels Ausführungen auch für hiesige Partner gelten. Der erwähnte Vorab-Rabatt bezieht sich auf das anfängliche, totale Vertragsvolumen. Ein GreeLake-Vertrag hat eine Laufzeit von zwischen drei und zehn Jahren.
 
Nach dem Vorab-Rabatt können HPE-Partner im Verlauf der Vertragslaufzeit weitere, regelmässige Einkünfte erzielen. Da bei einem GreenLake-Deal die Kundenbeziehung voll über den Partner läuft, sind sie aber auch weitgehend selbst dafür verantwortlich, wie hoch ihre Marge im weiteren Verlauf ausfällt. Denn sie bestimmen selbst über das Pricing, und damit ihre Marge. Weitere Einkünfte können Partner zudem durch Managed Services erzielen.
 
Ein Wort der Vorsicht hatte Vogel auch noch für die in Las Vegas anwesenden Partner: Damit sich ein GreenLake-Deal für die Partner lohnt, müssen sie sorgfältig analysieren, ob ein Kunde gewisse Voraussetzungen erfüllt. Ein Schlüsselfaktor sei dabei das voraussichtliche Wachstum des "IT-Verbrauchs" beim Kunden: Ideal seien mindestens rund zehn Prozent. Auch diese Rechnung, so die HPE-Pressestelle, trifft auch auf die Schweiz zu. (Hans Jörg Maron)