Schindler gründet SaaS-Startup für Immobilien-Management

Der Aufzug- und Rolltreppenhersteller Schindler gibt die Gründung des Startups Buildingminds bekannt. Dieses will eine SaaS-Plattform für die Bewirtschaftung und Verwaltung von Immobilien anbieten. Die Lösung basiert laut einer Medienmitteilung auf den Microsoft-Plattformen Azure und Dynamics 365.
 
Buildingminds werde eine vollständig integrierte und produktübergreifend kompatible Cloud-Lösung entwickeln. Diese soll bei den Anwendern die Effizienz steigern. Denn bis anhin seien Hausbesitzer oder Immobilienverwalter gezwungen, verschiedene Anwendungen von verschiedenen Anbietern zu verwenden. Die neue SaaS-Lösung werde es ermöglichen, Daten aus unterschiedlichen Quellen zu erschliessen und zu integrieren, so die Mitteilung. Damit sollen Liegenschaften und Dienstleister für die Immobilienverwaltung vernetzt und zentral verwaltet werden können.
 
Das Startup werde als eigenständiges Unternehmen der Schindler Gruppe geführt und hat seinen Sitz in Berlin. Geleitet wird Buildingminds von Michael Nilles als CEO, der seit 2009 bei Schindler arbeitet und in den vergangenen Jahren als Chief Digital Officer tätig war. Das Startup will Kunden weltweit gewinnen und bis zum Jahresende auf 100 Mitarbeitende anwachsen. Schindler stelle dem Startup als alleiniger Aktionär Mittel in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Viertel dieser Kosten werde voraussichtlich im Jahr 2019 anfallen
 
Die Nachfrage nach datengestützter intelligenter Gebäudeverwaltung und der Optimierung von Immobilienvermögen sei gross und wachse stetig, sagt Silvio Napoli, Verwaltungsratspräsident der Schindler Gruppe. Mit dem Angebot von Buildingminds schliesse der Konzern eine "seit Langem bestehende Lücke bei den aufkommenden Smart Buildings", wird Napoli in der Mitteilung zitiert. (kjo)