Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche zehn für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.

Schweizer IT-Millionär kauft Schloss für 35 Millionen Franken (oder mehr)
Schloss Eugensberg im thurgauischen Salenstein samt Umschwung ist neu im Besitz des Innerschweizer IT-Unternehmers Christian Schmid. Schmid ist eine wenig bekannte, aber schillernde Persönlichkeit und eine, die mit einem Web-Startup sehr reich geworden ist. Der Millionär hat in den letzten 20 Jahren mehrere IT-Projekte in Deutschland und der Schweiz entwickelt. Am bekanntesten ist der Cloud-Dienstleister RapidShare, ein Filehoster, der zeitweise zu den 20 beliebtesten Websites der Welt zählte und den Sitz in Zug hatte.
 
Linux-Kernel 5.0 freigegeben
Der Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 5.0 des Linux-Kernels freigegeben. Mit rund 12'800 Änderungen sei die Anzahl etwas kleiner ausgefallen, als in den vorgehenden Versionen. Sie verteilen sich über alle Bereiche des Kernels. Auch Torvalds weist darauf hin, dass "5.0 nichts anderes bedeutet, als dass die 4.x-Nummern so gross wurden, dass mir die Finger und Zehen ausgegangen sind", so Torvalds.
 
Axept übernimmt WData
Der Abacus Gold-Partner Axept Business Software hat per 1. Januar 2019 WData mit Sitz in Abtwil SG übernommen. Die Übernahme geschieht im Rahmen einer Nachfolgeregelung. WData, bis anhin mehrheitlich in Besitz von Gründer Walter Weder, wird als eigenständiges Unternehmen weitergeführt. Somit soll auch Geschäftsführer und bisheriger Minderheitsaktionär Christian Bischoff an Bord bleiben.
 
https://www.inside-channels.ch/articles/53814
Computacenter Schweiz hat den Hardware-Reseller und E-Procurement-Spezialisten Pathworks übernommen. Dieser wurde 2001 gegründet, ist in Neudorf im Kanton Luzern zu Hause und beschäftigt gegenwärtig zehn Mitarbeitende. Und es ist ein Channelunternehmen, wie es sie heute nur noch selten gibt: Pathworks hat sich auf den Verkauf von IT-Hardware an Unternehmen spezialisiert, via selbstentwickeltes E-Procurement-Portal.
 
Channel-Lobeshymnen für Schweizer Azure
Vor ziemlich genau einem Jahr hat Microsoft angekündigt, seine Azure-Plattform auch in zwei Schweizer Rechenzentren in den Regionen Zürich und Genf zu betreiben. Wir vermuten, dass sich Microsoft dafür in Rechenzentren von E-Shelter und Safehost eingemietet hat. Nun meldet das Hause Redmond zwar weiterhin nicht offiziell den Standort der RZs, aber immerhin, dass die Inbetriebnahme nach Plan verlaufe. "Wie erwartet, werden die ersten Dienste noch in diesem Jahr verfügbar sein." Microsoft hofft vor allem auf neue Azure-Kunden, die mit sensiblen Daten arbeiten, und ihre Daten daher in der Schweiz speichern wollen oder müssen.
 
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