USB-Namen werden noch ein bisschen komplizierter

Die Branchengruppe USB-IF, die die USB-Spezifikationen entwickelt, hat im Rahmen des WMC in Barcelona den neuen USB-Standard bekannt gegeben. Über den neusten USB-Anschluss sollen Übertragungsraten von bis zu 20 Gbit/s möglich sein. Ermöglicht wird dies, durch die Nutzung beider Adernpaare, die im USB-C-Stecker zur Verfügung stehen. Wer also von den höheren Übertragungsraten profitieren möchte, muss zwangsläufig auf einen USB-C-Port zurückgreifen. USB-A unterstützt lediglich Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s.
 
Gleichzeitig gab die USB-IF die neue Namensgebung bekannt. Was bislang schon kompliziert war, sei nun schrecklich, bemerkt 'Ars Technica'.
 
Ähnlich wie beim Wechsel von USB 3.0 auf USB 3.1 werden die bisherigen Bezeichnungen als Generation in den neuen Namen übernommen: Was ursprünglich als USB 3.0 mit möglichen Übertragungsraten von 5 Gbit/s auf den Markt kam, wurde zunächst zur USB 3.1 Gen1 umbenannt und heisst nun USB 3.2 Gen1. Das ursprüngliche USB 3.1, mit Raten von bis zu 10 Gbit/s, wurde zu USB 3.1 Gen2 und neu heisst die Variante USB 3.2 Gen2. Und aus der neuen Version USB 3.2 (20 Gbits) wird schliesslich USB 3.2 – Nein, nicht Gen3 sondern – Gen2x2. Das Branding, das die USB-IF für Consumer vorschlägt, kann man sich bedeutend leichter merken – vermarktet werden sollen die Varianten als "SuperSpeed USB 20Gbps", "SuperSpeed USB 10Gbps" und "SuperSpeed USB 5Gbps".
 
Das Schöne daran sei, so der Schluss von 'Ars', dass USB 3.2, je nach Aktualität der Bezeichnung, Übertragungsraten von 5, 10 oder 20 Gbits bedeuten könnten und es wohl auch den einen oder anderen Hersteller geben werde, der die Verwirrung ausnutzen werde. (kjo)