Auf ein Bier mit ... Thomas Olemotz

Thomas Olemotz im Gespräch mit Christoph Hugenschmidt
Was macht der Bechtle-Konzern anders als andere? Und warum ist der Schweizer Markt so schwierig für Bechtle? Christoph Hugenschmidt im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Olemotz.
 
Was macht der Chef eines deutschen Grosskonzerns, wenn der Flug nach Zürich ausfällt? Er sitzt in sein Auto und fährt los. Und trifft pünktlich im Restaurant Le Maquis in Zürich ein, in dem wir Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG, zu einem Bier eingeladen haben.
 
Der Bechtle-Konzern ist im europäischen ICT-Channel ein Phänomen. Bechtle, eigentlich ein riesiges Konglomerat von kleinen und mittelgrossen, lokalen Value Added Resellern sowie eine paneuropäische Beschaffungs- und E-Commerce-Maschine, wächst seit Jahren mit erstaunlicher Konstanz. 2018 konnte Bechtle den Umsatz um über 21 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn stieg um 18 Prozent auf über 190 Millionen Euro.
 
Einzig in der Schweiz hat Bechtle immer wieder Probleme. Warum ist der Schweizer Markt so schwierig für Bechtle? Wir haben uns für die neueste Ausgabe von "Auf ein Bier mit ..." in Zürich mit Thomas Olemotz zu einem Bier getroffen und ihn gefragt. Die zentrale Aussage des Bechtle-Konzernschefs: "Wir werden als Bechtle in der Schweiz präsent bleiben. Egal wie schwierig es ist." (hc)