Bechtle überspringt die Vier-Milliarden-Hürde

Der paneuropäische Konzern wuchs um über 20 Prozent und verdiente unter dem Strich fast 200 Millionen Euro.
 
Der paneuropäische KMU-IT-Dienstleister und E-Commerce-Provider Bechtle blickt auf ein enorm wachstumsstarkes Jahr zurück. Das Wachstum ist auch, aber beileibe nicht nur, auf die Übernahme des grossen französischen Online-Händlers Inmac Wstore zurückzuführen.
 
Bechtle setzte 2018 4,3 Milliarden Euro um und damit 21 Prozent mehr als 2017. Organisch, also ohne Übernahme, wäre der Absatz von Bechtle etwa um 15 Prozent gestiegen, teilte der Konzern diese Woche mit. Der Gewinn stieg auf 193 Millionen Euro und die EBT-Marge betrug 4,5 Prozent.
 
Im vierten Quartal schlug die Übernahme von Inmac Wstore, die per 1. September abgeschlossen worden war, besonders auf den Umsatz durch. Er stieg um 26 Prozent, der Gewinn auf EBT-Stufe sogar um 28 Prozent. Detaillierte Zahlen wird Bechtle Mitte März veröffentlichen.
 
Was macht Bechtle anders als andere? Und warum hatte der Konzern ausgerechnet in der Schweiz, wo er einen vergleichweise grossen Marktanteil besitzt, immer wieder Probleme? Wer könnte diese Fragen besser beantworten als der Vorstandsvorsitzende, Thomas Olemotz? Unser Gespräch mit Olemotz gibt es in der neuesten Ausgabe unseres Video-Formats "Auf ein Bier mit ...". (hc)