Bei der Schweizer DXC-Dependance übernimmt René Mulder

René Mulder ist neuer Geschäftsführer von DXC Technology Schweiz.
Der bisherige Verkaufschef René Mulder wird Geschäftsführer von DXC Schweiz. Liliana Scheck übernimmt eine internationale Rolle im Unternehmen.
 
Zum ersten Januar hat DXC Technology Schweiz einen neuen Geschäftsführer. Der bisherige Verkaufschef René Mulder übernimmt den Chefsessel von Liliana Scheck, die aus persönlichen Gründen eine internationale Rolle im Unternehmen übernimmt, wie Sprecherin Barbara Höfelmayr auf Anfrage ausführt. Scheck hatte hierzulande zwölf Jahre lang Managementpositionen bei HP respektive HPE inne und leitete nach dem Merger des HPE-Services-Geschäfts mit CSC ab 2017 als General Managerin die neu entstandene DXC Technology Schweiz.
 
Der 49-jährige Mulder war Mitte 2017 als Director Sales und Area Sales Leader Switzerland in die Geschäftsleitung von DXC berufen worden. Der schweizerisch-niederländische Doppelbürger werde nun in seiner neuen Rolle an Michael Eberhardt, Vice President und General Manager der Region DXC North and Central Europe, berichten, heisst es in einer Mitteilung. Wer seine bisherigen Aufgaben übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.
 
Der neue Schweiz-Chef hält laut seinem Xing-Profil einen Executive MBA der Universität St. Gallen in General Management und begann seine Karriere 1991 bei Siemens Nixdorf in Polen und der Tschechischen Republik. Er arbeitete dann neun Jahre in verschiedenen Positionen bei Siemens, wo er ab 2003 in der Schweiz stationiert war. Nach Stationen bei Swisscom, Eichenberger und zuletzt gut acht Jahre bei T-Systems Schweiz und rund zwei Jahre bei T-Systems in den Niederlanden stiess er vor zwei Jahren zu DXC.

DXC versteht sich nach dem Zusammenschluss mit dem stärker auf das Consulting fokussierten Dienstleister CSC und der eher aufs IT-Outsourcing ausgerichteten HPE-Sparte als IT-Dienstleister mit starkem Fokus auf das Integrations-Business, wie Scheck im letzten August der 'Handelszeitung' sagte. Das in allen Regionen der Schweiz vertretene Unternehmen beschäftigt laut Branchenkennern inzwischen annähernd 1000 Mitarbeitende. Scheck hatte zuletzt angeben, dass hierzulande über hundert Stellen unbesetzt seien. (vri)