Boll will Rapid7-Lösungen in der Schweiz etablieren

Boll vertreibt neu die auf der sogenannten Insight-Plattform basierenden Security-Lösungen von Rapid7. Dies meldet der auf IT-Security spezialisierte Disti. "Im Fokus der Distributionsaktivitäten stehen die Vulnerability-Management-Lösung InsightVM sowie das Incident-Detection-and-Response-Tool InsightIDR", präzisiert Boll.
 
Diese erlauben es laut dem Anbieter, Schwachstellen im gesamten Netzwerk in Echtzeit und "anschaulich präsentiert" zu identifizieren und zu stopfen.
 
Das US-Unternehmen ist seit 2000 am Markt und an der Börse gelistet. Zu den Produkten gehört auch die Penetration-Testing-Software Metasploit mit einer globalen Community von 200'000 White-Hat-Hackern.
 
Laut Firmenwebsite zählt Rapid7 7400 Kunden in unterschiedlicher Grössenordnung in 120 Ländern. Darunter seien 52 Prozent der Fortune-100-Unternehmen. Im EMEA-Raum sind laut dem Rapid7-Partnerfinder keine grossen Namen darunter, dies im Unterschied zu den USA. Die aktuellen Geschäftszahlen zeigen jährlich wiederkehrende Einnahmen in Höhe von 217,4 Millionen US-Dollar, ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut den Businessconsultants Frost & Sullivan habe Rapid7 24 Prozent Marktanteil im globalen Vulnerability-Management-Markt. Wie das Segment genau abgegrenzt wird, ist nicht genannt.
 
Rapid7 war bis anhin in der Schweiz wenig sichtbar, hat aber laut Mitteilung diverse "namhafte Schweizer Unternehmen" unter seinen Kunden. Die Partnerseite des Unternehmens listet für die Schweiz allein UMB als "Silver-Reseller" auf, in der Topkategorie niemanden. So dass für Boll als einzigen Disti noch Wachstumspotential vorhanden ist. (mag)