All for One Steeb will mit Machine Learning und Security wachsen

All for One Steeb hat eine sogenannte Strategieoffensive 2022 gestartet. Dies meldet der IT-Dienstleister mit Schwerpunkt SAP plus seit kürzerem Services im Microsoft-Bereich.
 
Die Firma will sich als "ganzheitlicher, integrierter Anbieter" behaupten und profitabel wachsen. Damit dies gelingt, kündigt All for One Steeb an, man erweitere das Zielpublikum. Statt "nur" unter mittelständische Unternehmen, will die Gruppe künftig auch im "gehobenen Mittelstand" in der DACH-Region Kunden finden.
 
Zweitens wolle man das Portfolio ausbauen: IT-Security, IoT, Machine Learning, der Bereich Line-of-Business-Cloud (LoB) mit Fachlösungen, Own IP sowie Application Services und Support sieht man als die Wachstumsthemen. Natürlich immer mit SAP als Herzstück.
 
Der aktuelle Branchenfokus der Gruppe – Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer, Konsumgüterindustrie und Service Provider – bleibt laut einer Präsentation der Strategie gleich.
 
Es wird aber reorganisiert. Es wird eine gruppenweite Kundendrehscheibe für Bestandeskunden sowie der Ausbau gruppenweiter Shared Corporate Services angekündigt. Der Neukundenvertrieb werde von spezialisierten Market Units vorgenommen.
 
Laut dem angestrebten Organigramm 2022 bleibt die St. Galler Tochter Process Partner und der regionale Standort der All-for-One-Steeb-Gruppe bestehen.
 
Die Strategie kostet unter dem Strich auch Geld. Für 2018/19 werden einmalige Sonderbelastungen angekündigt, es soll sich um eine mittlere einstellige Millionen-Summe handeln.
 
Die strategische Ausrichtung wurde anlässlich der Bilanzpressekonferenz bekanntgegeben. Die wesentlichen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr der Gruppe: Umsatz 332,4 Millionen Euro (plus elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr), wiederkehrende Erlöse 155,5 Millionen Euro (plus 14 Prozent), EBIT 20,6 Millionen Euro (plus drei Prozent) sowie ein Konzernergebnis von 13,7 Millionen Euro (plus fünf Prozent). (mag)