Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 49 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
Exklusiv: Abo-Storage verliert Netapp-Deal nach 12 Jahren
Netapp hat einen Request for Information (RFI) unter allen potentiellen Schweizer Distributions-Partnern durchgeführt. Darunter war auch der bisherige Partner, Abo-Storage. Dieser hat den Deal nun nach 12-jähriger Partnerschaft verloren. Gerüchte, dass Abo-Storage nun am Ende sei und Kündigungen aussprechen müsse, dementiert Norbert E. Kopp, Gründer und CEO von Abo-Storage, auf unsere Anfrage: "Es gibt keine Kündigungen wegen Netapp und auch sonst nicht." Der glückliche Gewinner heisst Tech Data. Managing Director Gabriele Meinhard bestätigt, dass der Disti den Vertrag gewonnen hat.
 
BSI ist mit 15-Millionen-Software auf dem Weg in neue Märkte
BSI hat kürzlich mit der Eigenentwicklung "BSI Studio" ein neues Standbein auf den Boden gebracht. Anlässlich der Vorstellung der Plattform haben wir mit Geschäftsführer Markus Brunold über Geschäftsgang und Perspektiven des Badener Softwareherstellers gesprochen. Der CEO zeigte sich dabei sehr optimistisch: Neue Märkte, Vorteile gegenüber der Konkurrenz und ein gutes Klima im Geschäft, nannte er. Zudem wies er ziemlich überzeugende Zahlen für BSI aus. Doch wie sieht es mit den Hindernissen und Nachteilen gegenüber den Grossen von SAP, Salesforce und Adobe aus? Wieviel wurde in die neue Plattform investiert? Und gibt es schon konkrete Kunden für "BSI Studio"?
 
AWS wirft mit Neuerungen um sich
AWS-CEO Andy Jassy konnte auf der diesjährigen re:invent-Veranstaltung erneut mit vielen Rekorden und Superlativen aufwarten. Über 20 Neuheiten oder Erweiterungen präsentierte er in seiner Keynote, die nicht nur die klassischen IT-Infrastrukturen, wie Datenbanken und Cyber-Sicherheit betrafen, sondern natürlich auch die modernen Buzzwords, wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Blockchain adressierten. Autor Harald Weiss war für uns in Las Vegas und hat sich umgehört. Eine seiner Erkenntnisse: Wer als CIO auf Amazon setzt, wird wohl kaum gefeuert
 
Amazon.com liefert bald nicht mehr in die Schweiz
Amazon.com hat Kunden in der Schweiz informiert, dass diese nicht mehr bei der US-Version des Online-Händlers bestellen sollen. Nach dem 26. Dezember 2018 könne nicht mehr in die Schweiz geliefert werden, so das Mail. "Wir bedauern etwaige Unannehmlichkeiten, die dadurch entstehen können." Hintergrund laut Amazon: Ab 2019 werden nämlich ausländische Versandhändler steuerpflichtig, die mit Kleinsendungen jährlich weltweit über 100'000 Franken Umsatz machen. Nun kam die Gesetzesänderung nicht von heute auf morgen, der Verband des Schweizer Versandhandels (VSV) war ursprünglich vom 1. Januar 2018 ausgegangen. Warum Amazon.com nun auf den Schweizer Markt verzichtet? Die Gründe sind nicht bekannt. Möglicherweise ist er zu klein, oder ob Schweizer Eigenheiten wie die Gewichtsverzollung die Ursache ist, bleibt unklar.
 
Huawei Schweiz möchte wachsen, sucht Leute
International hat Huawei gegenwärtig in vielen Ländern einigen Gegenwind. Der chinesische Telekomkonzern will sein Wachstum in der Schweiz aber fortsetzen. Dazu möchte das Unternehmen mehr Mitarbeiter einstellen. Huawei Schweiz wolle bereits in diesem Jahr die Zahl der Arbeitsplätze um 50 Prozent steigern, erklärte Haitao Wang, der Leiter der Schweizer Tochtergesellschaft. Damit werde in diesem Jahr in diesem Bereich die Marke von 50 Stellen überschritten. Und in den nächsten Jahren peile man ein Wachstum von rund 30 Prozent an.
 
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