AWS-Channelchef: So können Partner mit Outpost Geld verdienen

Am grossen AWS-Event letzte Woche hat der Cloud-Riese unter anderem angekündigt, ab dem nächsten Jahr erstmals Hardware an Unternehmenskunden zu liefern. Mit den "Outposts" von Amazon Web Services sollen diese die AWS-Cloud in ihre eigenen Rechenzentren bringen können.
 
AWS sprach dabei auch davon, dass der Vertrieb über Partner erfolgen werde, die eigenen und die von VMware. Aber wie ist das genau gemeint? Wo fällt wirklich etwas ab für Partner? Denn zumindest die Lieferung, das Set-up und die Hardware-Wartung übernimmt AWS selbst, wie Channel-Chef Terry Wise in einem Gespräch mit 'CRN' bekräftigte. Die grosse Geschäftschance für Partner, so Wise, liege bei den Applikationen.
 
Partner könnten dem Kunden sagen, "lass uns anfangen, Cloud Apps zu bauen, und wir können das nun on-premises tun, so dass alles schneller geht", so Wise. Es gebe auch eine riesige Chance für Systemintegratoren, sagte er. Diese könnten Managed Services, die sie für die AWS-Plattform anbieten, auch für das Rechenzentrum des Kunden bieten. Und dies ist eigentlich auch das Umfeld, dass sich Systemintegratoren traditionellerweise gewohnt sind. Nun könnten sie den Kunden sagen: "Wenn du irgendwann in die Amazon-Cloud willst, dann können wir dir das schon heute in deinem eigenen Rechenzentrum bieten und wir kümmern uns dabei um Security und Compliance." Dies sei ein guter neuer Ansatzpunkt für Partner, glaubt Wise. (hjm)