Zürcher IT-Forensiker baut in der Westschweiz weiter aus

Die Spezialisten für IT-Forensik, Electronic Discovery und Information Governance von Swiss FTS haben soeben ein Büro mit drei Mitarbeitenden in Lausanne bezogen. Das bestätigt auf Anfrage Mitgründer und Partner Mattias Aggeler.
 
Swiss FTS hat letztes Jahr ein Büro mit derzeit einem Mitarbeitenden in Singapur eröffnet und beschäftigt am Hauptsitz in Zürich die restlichen der inzwischen 17 Angestellten. Man sei seit der Gründung 2010 jährlich um 30 Prozent gewachsen, so Aggeler, und befinde sich im Besitz des Managements.
 
Wie er ausführt, werden nun von Lausanne aus die Westschweiz und Kunden in Frankreich adressiert.
 
Geführt wird die Filiale von Irène Wilson, die seit fünf Jahren für die Firma arbeitet. Bei Swiss FTS stehen IT-Engineers und IT-Security-Spezialisten, aber keine Juristen im Einsatz, fügt Aggeler an. Die Bewertung von Cybercrime-Vorfällen überlasse man gern den dazu befähigten Spezialisten.

Obwohl ein Arbeitsschwerpunkt im Bereich Finance und Versicherung bestehe, ginge es beim breiten Feld des "White-Collar Crime" nicht um branchenspezifische Probleme, schiebt er nach. Da Swiss FTS in einem vertraulichen und sensiblen Umfeld agiert, nennt man keine konkreten Kundennamen. Verwiesen wird immerhin auf diverse Schweizer und internationale Kanzleien. Sie würden genauso zu den Kunden zählen wie Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien.
 
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Swiss FTS bestehe zwar im Finance- und Versicherungssektor, sagt Aggeler. Er fügt jedoch an, dass das breite Feld der Wirtschaftskriminalität sicher nicht spezifisch für eine einzelne Branchen sei. (vri)