Queo verschmilzt drei Marken zu einer

Der deutsche IT-Berater Queo, der seit 2017 auch eine Filiale in Solothurn unterhält, will nach eigenen Angaben seine Kommunikationsleistungen und technische Lösungen verzahnen. Man wolle ein Hybridmodell aus Agentur und Softwareentwicklung schaffen, heisst es in einer Mitteilung. Statt weiter am Label "queospark" für Markenkommunikation, "queoflow" sowie "die_schnittsteller" für Softwareentwicklung und Beratung festzuhalten, wird nun aufgeräumt.
 
Man führe die drei Bereiche nun unter der einheitlichen Marke queo zusammen und integriere damit die drei Kompetenzbereiche Kommunikation, Web und Software.
 
Ausgelöst habe den Schritt die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung, die inzwischen die Auflösung der Grenzen zwischen Agenturgeschäft und Softwareentwicklung nach sich gezogen habe. Schweiz-Chef Reto Brechbuehl streicht denn auch hervor, dass bei Queo Silodenken keine Chance hat.
 
Im Gegensatz zu klassischen Agenturen müsse man Technikkompetenzen nicht erst einkaufen oder gar aufbauen, fügt er an. Nerds wie Kreative, Backend-Entwickler wie Business Analysten gehören zur Familie, so Brechbuehl. Queo beschäftigt nach eigenen Angaben 150 Mitarbeitende an den Standorten Solothurn, Dresden und Berlin.
 
Präzisierung (1.11.18): Queo weist darauf hin, dass die Schweizer Filiale in Solothurn eigenständig ist, aber als Teil der Queo Gruppe agiert. (vri)