Erhalten viele Schweizer IT-Freelancer weniger als gefordert?

Wie sehen die Bedingungen für IT-Freelancer im Schweizer Markt aus? Wie sehen Stundensätze, Preispolitik, Projektbedingungen und Leistungsanforderungen aus? Und wohin geht der Trend?
 
Dies fragt der Freelance-Personalvermittler Gulp zum ersten Mal in der Schweiz. Nun werden erste Zwischenresultate bekannt. Sie deuten an, wer in der Schweiz den Stundensatz bestimmen kann – Auftraggeber oder Freelancer.
 
So zeigen die Antworten von 289 IT-Freelancern, dass 60 Prozent von ihnen erhalten, was sie offerieren: 52 Prozent den von ihnen geforderten Stundensatz, acht Prozent bekommen sogar zwischen ein und 15 Prozent mehr als sie eigentlich wollten.
 
Umgekehrt heisst das auch, dass trotz Fachkräftemangel 40 Prozent mit ihren Ansätzen nicht durchkommen. Es ist unklar, ob eine Korrelation mit dem Alter und/oder den Jobprofilen besteht und welcher.
 
Die Zwischenergebnisse besagen jedenfalls, dass Freelancer, die jünger als 30 sind oder älter als 60 mit niedrigeren Ansätzen leben müssen als die anderen.
 
Studie läuft noch: Teilnehmen lohnt sich
Doch dieses Bild könnte sich ändern, denn die Gulp-Umfrage läuft weiter. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, kann man alle Freelancer nur auffordern: Nehmen Sie teil, um diese Zwischenergebnisse entweder zu erhärten oder zu widerlegen.
 
Zielgruppe der Umfrage sind alle IT- und Engineering-Freelancer und die Teilnahme erfolgt anonym. Der Fragenkatalog umfasst zwei Dutzend Fragen, darunter einige zu Ausbildung und Erfahrung. Die Fragen sind online zu beantworten; dies soll laut Gulp etwa zehn Minuten dauern.
 
Der Nutzen für Teilnehmer: Wer teilnimmt, erhält die Ergebnisse exklusiv vor deren Veröffentlichung. (mag)
 
(Interessenbindung: Wir sind Medienpartner der Schweizer Gulp Freelancer Studie 2019)