"Ach hätte ich doch unsere Mainframes schon entsorgt"

Ist dies nun wirklich das Todesurteil für Mainframes? 94 Prozent aller IT-Entscheider denken offenbar darüber nach, die Mainframe-Legacy auf den Schrottplatz der Geschichte zu werfen. Dies das Ergebnis einer Umfrage von LzLabs und Microsoft.
 
Die Gründe seien die hohen Kosten und die begrenzte Flexibilität, die man wegen Mainframes habe.
 
Satte 75 Prozent der Befragten erklärten den Fragestellern zudem, es sei ein Fehlentscheid gewesen, die eigenen Mainframes nicht schon früher zu entsorgen. Nun, da die IT-Entscheider sich klüger einschätzen, möchten sicher viele ihre Mainframes loswerden.
 
Zumindest hoffen dies die Studienautoren, welche die Umfrage finanzierten und dies nicht aus reiner Neugier taten. LzLabs hat schliesslich ein Software Defined Mainframe anzubieten.
 
Laut LzLabs und Microsoft hat man 500 IT-Entscheider in unterschiedlichen Branchen und in Grossbritannien, den USA, Kanada, Frankreich und der DACH-Region um ihre Meinung gebeten.
 
Info für alle Digital Natives bei Startups: Mainframes sind recht schnelle und vor allem äusserst zuverlässige Grossrechner, die bei vielen Fortune-500-Firmen seit langem im Einsatz sind, oft eine IBM-Etikette tragen und deren Tod man seit gefühlten Dekaden vorhersagt. Aber vielleicht wird man sie erst los, wenn dereinst der letzte Mainframe-Spezialist in Pension gegangen ist. (mag)