Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 40 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
T-Systems holt V-Zug-Deal
Der Schweiz-Chef von T-Systems, Stefano Camuso, sagte unlängst im Exklusiv-Interview mit inside-channels.ch, es gebe durchaus noch klassische Outsourcing-Projekte. Mit dem V-Zug-Deal hat er nun den Beweis erbracht. Fünf Mitarbeitende von V-Zug werden im Rahmen des Deals von T-Systems übernommen. Wichtiger für T-Systems dürfte aber sein, dass es sich doch nicht um einen reinen klassischen Outsourcing-Deal zur Kostensenkung handelt. "Es geht mehr als um den Betrieb der Basis-Infrastruktur. Wir suchten einen Lösungspartner. Unser Fokus liegt auf Qualität und der massiven Erhöhung der Leistungsqualität", so V-Zug-CIO Michael Fell zu inside-it.ch.
 
"Wir müssen direkte Kundenbeziehungen haben"
Red-Hat-CEO Jim Whitehurst erklärt im Gespräch mit inside-channels.ch die Firmenstrategie, dreistellige Wachstumsraten und wo er die Blockchain sieht. "Big Data, Analytics, DevOps, Software-Defined-Networks, SD Storage wird von starken User-Kräften geprägt und alles ist Open-Source. Niemand spricht von proprietären Container-Plattformen oder Big-Data-Lösungen. Das ist nicht eine Aussage über Red Hat im Speziellen, sondern allgemein", zeigt sich Whitehurst optimistisch.
 
Drei Ex-Swisscomler lancieren Industrial-IoT-Firma
Das Industrial IoT gewinnt auch in der Schweiz an Fahrt und Bedeutung, nicht nur bei den "üblichen Verdächtigen" wie ABB. Auch Swisscom will in diesem Business Fuss fassen. Der Head des Teams Industrial Internet of Things & Industry 4.0, Ralf Günthner, hat den Konzern aber verlassen. Er hat mit zwei Swisscom-Kollegen – einem früheren Digitalisierungs-Consultant und einem Embedded Systems Engineer – sowie einer Change-Beraterin eine neue Firma namens Cencerus gegründet. Diese bietet Consulting im Bereich Industrial IoT und Smart Factory.
 
Igel: "Ich bin ein Software-Hersteller"
Gibt es langweiligere Produkte als Thin Clients? Die Frage war falsch gestellt: "Igel war immer ein Software-Hersteller," sagte uns Igel-Manager Doug Brown. "Was uns unterscheidet, sind die Software für das Management der Endpoints und das Igel OS. Es gibt Kunden, die Thin Clients von Dell Wyse kaufen, aber unser Betriebssystem einsetzen." Browns wichtigstes Argument: Mit der Software von Igel könne man IT-Infrastrastrukturen mit "Software Defined Endpoints" bauen.
 
In The Code: Transformation hin zu DevOps beim BIT
"You build it, you run it, you break it, you fix it". Für das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT), einen der IT-Leistungserbringer der Bundesverwaltung, ist es jedoch ein grosser Schritt in Richtung enge Zusammenarbeit von Kunde, Entwicklung, Engineering, Testing und Betrieb. Für eine Organisation, die vor nicht allzu langer Zeit eine strikte Trennung zwischen Entwicklung und Betrieb durchgesetzt hat, kann es sogar als Rückschritt wahrgenommen werden. Ein Erfahrungsbericht aus dem BIT von Irina Baumgärtner.
 
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