Drei Ex-Swisscomler lancieren Industrial-IoT-Firma

Das Industrial IoT gewinnt auch in der Schweiz an Fahrt und Bedeutung, nicht nur bei den "üblichen Verdächtigen" wie ABB. Der Konzern nutzt verknüpfte Sensoren und Daten nicht nur, um Produkte zu überwachen oder zu verbessern, sondern entwickelt neue Businessmodelle.
 
Die Marktchancen sind vielen Tech-Firmen nicht verborgen geblieben. Auch Swisscom will im Industrial IoT-Business Fuss fassen. Der Head des Teams Industrial Internet of Things & Industry 4.0, Ralf Günthner, hat den Konzern aber verlassen.
 
Er war bis April Leiter des Teams, welches sehr individuell zugeschnittene IoT-Services an grosse Unternehmen vertrieb.
 
Nun ist klar, was Günthner tut: Er hat mit zwei Swisscom-Kollegen – einem früheren Digitalisierungs-Consultant und einem Embedded Systems Engineer – sowie einer Change-Beraterin eine neue Firma namens Cencerus gegründet.
 
Die Firma, im urnerischen Schattdorf domiliziert, bietet Consulting im Bereich Industrial IoT und Smart Factory. Es gehe aber nicht nur um Daten und Franken, so die Mitteilung: Diese Aspekte reichen "nicht aus, um die Digitale Transformation nachhaltig in Unternehmen zu transformieren. Ihrer Meinung nach wird es Zeit, die Menschen mit ihren kreativen Potentialen in den Fokus zu rücken". Man verstehe sich dabei "als Impulsgeber, Lotse und Lernbegleiter". (mag)