Bei diesen Lieferanten kauft der Bund ein

Die Beschaffungszahlungen aufgeschlüsselt in Güter-, Bau- und Dienstleistungskategorien. (Quelle: BBL)
Für insgesamt 5,7 Milliarden Franken hat die Bundesverwaltung im vergangenen Jahr Güter und Dienstleistungen beschafft. Dies geht aus dem Bericht über das Beschaffungscontrolling 2017 hervor, den der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung zur Kenntnis genommen hat. Vergangenes Jahr hat die zentrale Bundesverwaltung damit 81 Millionen Franken mehr für Beschaffungen von kommerziellen Leistungen ausgegeben als 2016.
 
Im Bericht werden auch umsatzstärksten Lieferanten ausgewiesen. Ganz oben befinden sich zwar die Lieferanten für Militär und Strassenbau, also Ruag, Mowag und Marti, doch finden sich eine ganze Reihe von IT-Unternehmen in der Auflistung.
 
Für 63,8 Millionen Franken beschaffte die Bundesverwaltung Leistungen beim französischen IT-Dienstleister Atos. Grösster Abnehmer ist das Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Über 51 Millionen Franken verdiente Atos im Jahr 2017 am Verteidigungsdepartement.
 
Auch für Swisscom ist der Bund ein wichtiger Kunde. Aufträge im Wert von 54 Millionen Franken bezog die Bundesverwaltung letztes Jahr vom Telco. Die Westschweizer von Elca Informatique konnten dem Bund 2017 Rechnungen in der Höhe von insgesamt 24 Millionen Franken schreiben. Grösster Abnehmer war auch für Elca das VBS. Daneben zählen IBM, Elbit System, Software One, SPIE ICS und Thales zu den wichtigsten Lieferanten von IT-Produkten und -Dienstleistungen.
 
Insgesamt schlugen 2017 in der Bundesverwaltung IT- und Telekommunikationsmittel mit 272 Millionen Franken zu Buche und weitere 270 Millionen Franken gab die Führungs- und Einsatzsysteme der Armee für IT- und Telekommunikationsmittel aus. In Kopiertechnik inklusive Wartung und Reparatur investierte der Bund 10,5 Millionen Franken und Büromatik inklusive Präsentationstechnik und Zubehör kosteten die Verwaltung 12,66 Millionen Franken. (kjo)