Securosys eröffnet Filiale in Deutschland

Die Zürcher Securosys bietet seine Hardware Security Module (HSM) und deren Cloud Service neuerdings auch ausserhalb der Schweiz, vom süddeutschen Kaufbeuren aus an. Damit habe man die "erste Niederlassung ausserhalb der Schweiz" eröffnet, heisst es in einer Mitteilung.
 
Unterstrichen wird damit auch, dass die kürzlich mittels Initial Token Offerings (ITO) initiierte Mobilisierung von bis zu 16 Millionen Franken an frischem Geld tatsächlich nicht nur in den Ausbau der Technik sondern auch in die internationale Präsenz fliesst.
 
Chef der derzeit noch zweiköpfigen und bisher reinen Vertriebsorganisation ist Hans Kutter. Der neue Geschäftsführer habe an Uni St.Gallen studiert und unter anderem für Hilti in den USA und Italien gearbeitet, heisst es weiter.
 
Kutter sagt in einem kurzen Telefonat mit inside-it.ch, dass eine Dependance im Euroraum deshalb nötig sei, weil so eine direkte Belieferung ohne Grenzübertritte möglich werde. Grenzformalitäten und eine allfällige Öffnung der Geräte, wie sie bei der Auslieferung über die Schweizer Grenze möglich wäre, würden also genauso vermieden wie das damit verbundene neue Aufsetzen der Geräte.
 
Kutter will mit seiner Filiale rasch wachsen. Und der Zürcher Hardware-Hersteller trifft mit seinen Geräten zur Verschlüsselung von Datenverkehr und die Erzeugung und Verwaltung von Schlüsseln auf einen Markt, der rasant wächst. Denn immer mehr digitale Werte sind im Umlauf sind. Als EU-Referenzen verweist die Pressestelle des Zürcher Mutterhauses auf die Deutsche Bank sowie französische und US-amerikanischen Banken, die HSM im Einsatz haben. (vri)