Visual Studio Team Services wird "Azure DevOps"

Das Dashboard von Azure DevOps.
Microsoft benennt das Entwickler-Tool Visual Studio Team Services (VSTS) in Azure DevOps Services um. Der Service umfasse die gesamte Bandbreite des Entwicklungs-Lifecycles, schreibt Microsoft in einem Blogeintrag. Für Neukunden gelten die Änderungen ab sofort und bestehende VSTS-User werden in den nächsten Monaten automatisch auf den neuen Dienst umgestellt.
 
Die Redmonder betonen, dass keine Funktionalitäten verloren gehen, sondern die Anwender mehr Auswahl und Kontrolle über die DevOps-Workflows erhalten würden. Änderungen gibt es auch für die Anwender der On-Prem-Lösung Team Foundation Servers (TFS). Ab der Version 2019 wird der Dienst Azure DevOps Server heissen.
 
Azure DevOps besteht aus fünf Kernkomponenten:
Azure Pipelines sei ein Integrations-, Test- und Deployment-System, das mit jedem Git-Repository verbunden werden könne.
Azure Boards diene dem Planen, Verfolgen, und Besprechen der Arbeit in den Teams.
Azure Artifacts erlaube das Erstellen, Hosten und Teilen von Paketen.
Azure Repos sei ein Cloud-gehosteter privater Git-Repository-Service.
Bei Azure Test handle es sich um ein Toolkit für die Verwaltung von Tests, inklusive der Erfassung von Fehlern.
 
Alle Dienste seien offen und erweiterbar und könnten damit mit Diensten von Drittanbietern verwendet werden, so Microsoft weiter. Azure DevOps unterstütze sowohl Public- als auch Private-Cloud-Konfigurationen.
 
Informationen zum Pricing von Azure DevOps Services gibt es online. (kjo)