Comed-Besitzer regeln ihre Nachfolge

Unten die beiden bisherigen Comed-Inhaber Othmar Herzog und Walter Aschwanden. Oben die neuen: V.l.n.r. Chris Herzog, Matthias Kempf, Felix Büchi, Patrick Zwyssig, Fabian Truttmann und Mark Herzog.
Nachfolgeregelungen sind ein hochaktuelles Thema in der Schweizer IT-Branche, vor allem bei den vielen IT-Dienstleistern, die in den 80er- oder 90er-Jahren gegründet wurden.
 
Ein Beispiel dafür, wie eine solche Nachfolge geregelt werden kann, liefert der Innerschweizer IT-Dienstleister Comed. Dort erfolgt die Ablösung der beiden Formengründer und -Inhaber durch eine Art Management-Buyout. Othmar Herzog und Walter Aschwanden, die beiden bisherigen Inhaber und Geschäftsleiter, haben per 1. September die Geschäftsleitung an ein neues, vierköpfiges Geschäftsleitungsteam abgegeben. Es handelt sich um Felix Büchi, der der neue Geschäftsführer ist, sowie Patrick Zwyssig, Fabian Truttmann und Matthias Kempf.
 
Aber die bisherigen Inhaber haben nicht nur die Geschäftsleitung, sondern auch ihre Aktien abgegeben. Die neuen Besitzer des Unternehmens sind die vier Geschäftsleitungsmitglieder sowie Chris Herzog und Mark Herzog. Alle sechs haben laut Comed gleich viele Anteile.
 
Die beiden bisherigen Inhaber sind aber noch nicht ganz draussen. Othmar Herzog bleibt Verwaltungsratspräsident und wird noch bis Ende Jahr im Unternehmen arbeiten. Walter Aschwanden bleibt ebenfalls im Verwaltungsrat und wird auch weiterhin die Geschäftsstelle Schwyz betreuen.
 
Comed beschäftigt insgesamt 18 Mitarbeitende und hat Niederlassungen in Altdorf, Stans und Schwyz. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von ICT-Dienstleistungen, vom Netzwerk- und Serverbereich über Telefonanlagen bis zu Cloud-Services. (hjm)