Zalando ist fürs Gesamtjahr etwas pessimistischer

Zalando ist für sein Geschäft im laufenden Jahr inzwischen weniger zuversichtlich. 2018 werde nur noch mit einem Umsatzplus in der unteren Hälfte der bisher prognostizierten 20 bis 25 Prozent gerechnet, teilte das Berliner Unternehmen mit. Im zweiten Quartal stiegen die Erlöse dank deutlich mehr Kunden um knapp 21 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro.
 
Auch beim bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) ist Zalando etwas pessimistischer und geht davon aus, eher am unteren Ende der bisher gesteckten Erwartungen von 220 bis 270 Millionen Euro im Gesamtjahr anzukommen. Nach einem Verlust im ersten Quartal kam das im MDax notierte Unternehmen von April bis Juni auf einen bereinigten Betriebsgewinn von 94 Millionen Euro.
 
Zu den Gründen sagte Zalando-Vorstand Rubin Ritter, dass die Kunden inzwischen häufiger bestellten - dies häufig übers Smartphones - und deswegen pro Order weniger Geld ausgeben. Zudem seien angesichts der Temperaturen weniger Sommerjacken nachgefragt worden.
 
Zalando ist Europas grösster Online-Modehändler und laut Schätzungen die Nummer zwei der grössten Onlineshops der Schweiz. (sda / mag)
 
Update: Der Text wurde um 11.37 Uhr mit dem Statement von R. Ritter ergänzt.